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Als das Geld anders hieß

15.06.2018
Als das Geld anders hieß

Auf diesem Tisch liegt viel Geld. Jedenfalls sieht es so aus, doch die Scheine der Reichsmark waren am Ende kaum mehr etwas wert. Geschwinder © Sabine Geschwinder

Olfen. Wer in seinen Geldbeutel blickt, wird dabei vermutlich ein paar Euro Münzen und Scheine entdecken. Doch nicht immer haben die Menschen in Deutschland mit Euros bezahlt.

Den Euro gibt es nämlich als Bargeld erst seit dem Jahr 2002 in Deutschland. Vorher haben die Menschen mit der Deutschen Mark bezahlt. Auch andere europäische Länder, die heute den Euro haben, hatten eine eigene Währung, die nur in ihrem eigenen Land galt. In Frankreich zum Beispiel den Franc und in Italien die Lira. Das heißt, Menschen mussten viel öfter Geld tauschen, wenn sie innerhalb von Europa in den Urlaub gefahren sind. Diese Länder einigten sich deshalb schon viele Jahre vorher darauf, dass sie eine gemeinsame Währung – den Euro – haben wollten. Denn eine Währung zu wechseln ist eine ziemlich komplizierte Sache. Bei dem Vorgänger der Deutschen Mark, der Reichsmark, musste nach dem Zweiten Weltkrieg alles viel schneller gehen. Das liest man zum Beispiel in den Berichten, die der Olfener Bernhard Wilms in einem Geschichtsheft zusammengetragen hat. Er hat dafür auch mit Menschen gesprochen, die im Jahr 1948 dabei waren, als das damals neue Geld ausgegeben worden ist.

Sabine Geschwinder

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