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Alte Ideale und gemischte Gefühle - Der Fiat Barchetta

Stuttgart (dpa/gms) - Der Fiat Barchetta brachte 1995 ein altes Ideal zurück auf die Straßen: Er versprach Fahrspaß zu günstigen Preisen. Das führte schnell zu ordentlichen Verkaufszahlen. Doch ein Barchetta kann bei seinem Besitzer auch gemischte Gefühle hervorrufen.

Denn laut der Sachverständigen-Organisation Dekra in Stuttgart sind die Fahrzeuge auf Dauer nicht frei von Mängeln. Käufer gebrauchter Exemplare sollten das im Hinterkopf haben. Gerade die ersten Barchettas waren nach Dekra-Angaben «typisch Fiat» - typisch im Hinblick auf Mängel, die Autos der italienischen Marke oft nachgesagt wurden und werden.

Immer wieder bemängeln die Sachverständigen die Verarbeitung. Auch Probleme mit den Bremsen, der Auspuffanlage, der Elektrik und der Beleuchtung werden bei den Hauptuntersuchungen registriert. Kritik gibt es außerdem am Verdeck, das zum einen für recht hohe Windgeräusche während der Fahrt sorgt - außerdem zeigen sich häufig Abnutzungserscheinungen.

Entwickelt hatte Fiat den schicken Zweisitzer Barchetta auf der Basis des kompakten Punto. Im Laufe der Bauzeit wurde die Serienausstattung um Sicherheitsdetails wie den Beifahrer-Airbag und später auch ein serienmäßiges ABS erweitert. Ein Facelift mit überarbeiteter Frontpartie gönnte Fiat dem Barchetta im Jahr 2003. 2004 wurde die Produktion aber eingestellt.

Wer von anderen Modellen eine gewisse Motorenvielfalt gewohnt ist, muss beim Barchetta umdenken: Er ist standardmäßig mit einem 1,8-Liter-Aggregat mit vier Zylindern ausgestattet, das 96 kW/131 PS leistet. Für einen gebrauchten Barchetta sollten mindestens 6700 Euro eingeplant werden - so viel kostet laut Schwacke-Liste ein Barchetta 1.8 Limited Edition aus dem Jahr 1995. Einfluss auf die Preise haben grundsätzlich die Sonderausstattungen und -serien: Ein Modell Lido von 2001 kostet 7600 Euro, der Milano aus dem selben Jahr 8700 Euro.

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