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Altern gestalten, Pflege begleiten

Neues Projekt für Ehrenamtliche

Die Pflege alter und kranker Menschen ist keine leichte Aufgabe, vor allem nicht für ihre Angehörigen. Das DRK startet eine neue Qualifizierungsmaßnahme und will so für Entlastung sorgen.

BOCHUM

von Von Angela Wiese

, 18.08.2010
Altern gestalten, Pflege begleiten

Jutta Funke (vorn) betreut seit sieben Jahren als Freiwillige demenzkranke Menschen. Heiderose Höfling leitet die Alzheimerbetreuung im DRK-Zentrum.

Mehr Freiwillige und Ehrenamtliche werden nicht nur beim DRK, sondern im gesamten Stadtgebiet, egal ob in privaten Haushalten oder in Einrichtungen, benötigt. Die Qualifizierung sei im Vorfeld notwendig, erklärt Heidemarie Höfling, Pflegewissenschaftlerin und Leiterin des Beutreuungsdienstes der Alzheimerhilfe beim DRK. Das neue Projekt „Altern gestalten, Pflege begleiten“ soll diese Qualifizierung beim Deutschen Roten Kreuz in Weitmar noch verbessern. Neu ist, dass sich Interessierte zunächst in einer Basisschulung Wissen unter anderem über Altersbilder, Kommunikation und rechtliche Rahmenbedingungen aneignen. Anschließend kann sich jeder selbst entscheiden, ob und in welchen Richtungen er sich weiter qualifizieren möchte: Als Pflegebegleiter, Demenzbetreuer oder "kultursensibler Seniorenbegleiter". MIt Letzterem spricht das DRK vor allem Migranten an. Diese hätten einfach den besseren Zugang zu Pflegebedürftigen mit Zuwanderungsgeschichte, erklärt Heiderose Höfling vom DRK. Der Grund: Sie kennen die Kultur und die Sprache. Die Basisschulung startet am Samstag, 4. September, um 9.30 Uhr im DRK-Zentrum, An der Holtbrügge 8. Interessierte können sich unter der Telefonnummer (0234) 94 45 127 informieren und anmelden.