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Altkleider werden lieber gespendet als verkauft

Berlin (dpa) Löchrige Socken und ausgefranste Unterwäsche wandern wohl meist in den Müll. Doch was tun mit besseren Klamotten, die den Kleiderschrank verstopfen? Die meisten Besitzer geben die gleiche Antwort.

Altkleider werden lieber gespendet als verkauft

Trotz zahlreicher Online-Börsen bleibt die Altkleider-Spende beliebter als der Verkauf abgelegter Kleidung. Foto: Jens Wolf

Die Altkleider-Spende bleibt trotz zahlreicher Flohmärkte und Online-Börsen weitaus beliebter als der Verkauf abgelegter Kleidungsstücke.

72 Prozent aller Befragten gaben in einer aktuellen Umfrage an, ihre alten Klamotten in den Containern von Rotem Kreuz und anderen Organisationen oder der Altkleidersammlung zu entsorgen.

Weit hinter den Spenden landet auf Platz zwei das Verschenken an Freunde, wie die Meinungsforscher von YouGov nach der repräsentativen Online-Befragung von 1187 Bundesbürgern mitteilten.

35 Prozent der befragten Frauen und 24 Prozent der Männer gaben demnach an, ihre nicht mehr benutzten Kleidungsstücke an Freundinnen und Freunde weiterzureichen. Mehrfachnennungen waren möglich, weshalb die Antwort «Verkaufen» knapp dahinter folgte: 35 Prozent der Frauen und 22 Prozent der Männer boten Bekleidung, die sie nicht mehr anziehen, in Second-Hand-Läden, auf Flohmärkten oder im Internet an.

«Wegschmeißen» antworteten 21 Prozent und knapp jeder Vierte (23 Prozent) sagte «Aufheben - vielleicht nutze ich sie nochmal». 63 Prozent der von YouGov Befragten erklärten, sie würden ihre Altkleider auch in einem Modeladen abgeben, wenn sie dort im Gegenzug Rabatte auf ihre Neukäufe erhielten. Tatsächlich besteht diese Möglichkeit offensichtlich so selten, dass nur 4 Prozent angaben, ihre abgelegten Kleidungsstücke so zu entsorgen.

Auf die Frage «Wie häufig misten Sie in der Regel Ihren Kleiderschrank aus?» gaben jeweils 28 Prozent eine der drei Antworten: weniger als einmal im Jahr, einmal im Jahr, zweimal im Jahr. Frauen schufen tendenziell etwas häufiger Platz im Kleiderschrank als Männer. Auch sortierten Jüngere etwas öfter Klamotten aus als Ältere.

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