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Am besten Fische aus Nachzuchten fürs Aquarium

Bonn (dpa/tmn) Bei der Auswahl der Fische für das eigene Becken halten sich Aquarianer am besten an nachgezüchtete Arten. Sie wurden im Gegensatz zu Wildfängen nicht der Natur entnommen, erläutert der Deutsche Tierschutzbund in Bonn.

Am besten Fische aus Nachzuchten fürs Aquarium

Das eigene Aquarium besiedelt man am besten mit nachgezüchteten Arten - sie sind das Leben in Gefangenschaft gewöhnt. (Bild: dpa-infocom)

Dadurch sind sie das Leben in Gefangenschaft gewöhnt und passen sich den Bedingungen im Becken schneller an. Am besten fällt die Entscheidung für Fische, die Hobbyzüchter oder Fachhändler in Deutschland gezüchtet haben und die daher nicht weit transportiert werden mussten. Bei Arten aus Nachzuchten handelt es sich meist, aber nicht immer, um Süßwasserfische. Deshalb erkundigt sich der Halter möglichst beim Händler nach der Herkunft der Tiere.

Wildfänge sind dagegen in der Regel Korallen- oder andere Meerwasserfische. Deren Fang ist oft mit Schäden am jeweiligen Ökosystem verbunden: Weil sich zum Beispiel Korallenfische nur schwer fangen lassen, werden immer wieder große Brocken aus den Riffs herausgebrochen. Manchmal kommen nach wie vor auch Dynamit oder Gift zum Einsatz. Außerdem gibt es beim Transport oft hohe Verluste: Viele Fische sterben, ehe sie beim Händler oder beim Kunden sind.

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