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Angebot zum Selberpflücken an der Westricher Straße

Sonnenblumen

Die Westricher Straße und im weiteren Verlauf Am Nocken war schon immer eine der schöneren Straßen von Lütgendortmund: links und rechts Felder und Wälder. In diesem Sommer ist die Straße ein wunderschöner Hingucker. Links und rechts säumen Sonnenblumen die Straße. So dürfen sie gepflückt werden:

Lütgendortmund

, 28.07.2017
Angebot zum Selberpflücken an der Westricher Straße

Prächtige Sonnenblumen zum Selberpflücken blühen gerade an der Westricher Straße.

Verantwortlich für den prächtigen Sonnenblumen-Streifen ist Landwirt Sebastian Hücker, der in diesem Jahr zwischen Straße und Mais einfach mal einen zweieinhalb Meter breiten Streifen Sonnenblumen gesät hat. „Die Idee kam mir im Frankreich-Urlaub, als ich die riesigen Sonnenblumenfelder gesehen habe“, sagt der 27-Jährige. „Das war wunderschön.“

Eine leuchtende Allee

Leider gibt es in Dortmund und Umgebung keinen Abnehmer für Sonnenblumenkerne, um daraus Speise-Öl zu machen. Deshalb kam es für Sebastian Hücker nicht infrage, ein ganzes Feld einzusäen. So blieb die Idee, den Feldrand zu verschönern. „Als Freude für die Menschen und die Bienen“, so Hücker.

Der Plan klappte gut, die Sonnenblumen verwandeln die Straße in eine leuchtende Allee. Das inspirierte Hücker zu einer weiteren Idee.

Vier Euro für fünf Blumen

Seit einiger Zeit arbeitet Hücker daran, die Selbstvermarktung seines Betriebes auszubauen, doch er war sich nie sicher, wie die Lütgendortmunder wohl auf das Angebot eines Hofladens reagieren würden. Und so verwandelte er die blühenden Sonnenblumen in eine Art Freiluft-Labor. Ziel des Experiments: Herausfinden, wie die Lütgendortmunder drauf sind. Der Trick geht so: Ein Schild weist Passanten darauf hin, dass die Sonnenblumen von jedem, der will, geschnitten werden dürfen. Die Blumen-Mitnehmer werden höflich aber unverbindlich gebeten, für jede Blume 90 Cent in eine kleine Dose zu werfen, vier Euro für fünf Blumen.

Am Ende der Blütezeit weiß der Bauer dann, wie seine Kunden ticken, welche Wertschätzung sie seinem Angebot entgegenbringen. Außerdem hofft Hücker darauf, dass er die Kosten für den Saatgut-Kauf wieder reinbekommt.

"Die Getreidepreise sind gerade im Keller"

Für die Sonnenblumen hat Hücker zwar auf zweimal 380 Meter Mais-Pflanzen verzichtet, einen Verlust befürchtet er allerdings nicht: „Die Getreidepreise sind gerade im Keller, da spürt man die paar Maiskolben auch nicht.“ Aber bei einem Erfolg wird Hücker mit neuer Motivation am Aufbau seines Hofladens arbeiten.

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