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Angestellte der Versicherungen streiken

NRW Im Tarifkonflikt des Versicherungsgewerbes hat die Gewerkschaft ver.di für Donnerstag Beschäftigte aus Köln und Düsseldorf zu mehrstündigen Warnstreiks aufgerufen. Mehr als 2000 Streikende werden am Vormittag zu einer großen Kundgebung in Köln erwartet.

Die dritte Verhandlungsrunde im Konflikt mit den Versicherungskonzernen findet nach ver.di-Angaben am Freitag (23. November) in Hamburg statt. Die Gewerkschaft fordert in dem Konflikt eine Erhöhung der Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 6,5 Prozent sowie beschäftigungssichernde Maßnahmen wie Altersteilzeitverträge. 1000 zusätzliche Arbeitsplätze gefordert Außerdem sollen 1000 zusätzliche Ausbildungsplätze und der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bei Unternehmen, die Gewinne machen, vereinbart werden. Die Arbeitgeberseite wolle unter anderem regelmäßige Samstagsarbeit sowie eine Niedriglohngruppe 30 Prozent unter dem bisher untersten Einstiegsgehalt einführen, teilte ver.di mit. Weihnachts- und Urlaubsgeld sollen demnach von der „individuellen Leistung und dem Unternehmenserfolg abhängig“ gemacht werden. Der ver.di-Fachbereichsleiter Finanzdienstleistungen, Frank Fassin, nannte diese Forderung „dreist angesichts der riesigen Gewinne der Versicherungskonzerne“.

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