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Angriff der Netzflundern: Netbooks erobern den Markt

Hannover/Hamburg (dpa/tmn) Zur CeBIT im März 2008 hatte kaum ein Hersteller die Antwort auf Asus EeePC parat. Inzwischen kommen monatlich neue Geräte heraus, die im neuen Segment der Netbooks punkten wollen.

Angriff der Netzflundern: Netbooks erobern den Markt

Das «große» Vorbild: Mit dem EeePC verhalf Asus den Netbooks zum Durchbruch. (Bild: Asus/dpa/tmn)

Die Geräte sind im Format kleiner als DIN-A-4 und mit rund einem Kilogramm leicht wie ein Subnotebook, kosten aber nur einen Bruchteil ihrer großen Brüder. Dafür muss der Käufer Abstriche bei Ausstattung und Leistung machen.

Direkt nach den Meriten des Ur-EeePC mit 7-Zoll-Display und Linux-Betriebssystem greift das One A110 des deutschen Anbieters Brunen IT. Zum Kampfpreis von 199 Euro unterbietet das Gerät sein Vorbild um 100 Euro, mit 512 Megabyte (MB) Arbeitsspeicher (RAM) und 2 Gigabyte (GB) internem Speicher als Festplattenersatz ist es ähnlich konfiguriert. Allerdings schlägt im One ein VIA C7 M den Takt, während Asus auf Intels Celeron M-Prozessoren setzt. Gedacht sei es zum Surfen, zum Kommunizieren sowie für einfache Office-Arbeiten.

Der schlanke Aufbau der Serie wird mit einer langen Betriebszeit belohnt. Unabhängig vom Betriebssystem schaffen die A100-Minis bei geringer Rechenlast und minimaler Display-Helligkeit fast fünf Stunden Laufzeit, wie die in Hannover erscheinende Zeitschrift «c't» in einem Test herausgefunden hat. Das A150 wird mit 60 GB großer Festplatte, 1 GB RAM und Windows XP Home für 289 Euro ausgeliefert. Auch Packard Bell bietet weiterhin sein 7-Zoll-Netbook EasyNote XS an, das außerdem Bluetooth an Bord hat.

Wer sich mit den doch recht kleinen 7-Zoll-Bildschirmen und ihren geringen Auflösungen nicht anfreunden kann, greift besser zur 9-Zoll-Klasse. Asus hat seinem aktuellen EeePC 900 für 399 Euro nicht nur das größere Display spendiert, sondern auch ein besseres Touchpad, Windows XP Home und mit 12 GB mehr internen Speicher. Der bisher gedrosselte Celeron M läuft nun bis zu den vollen 900 Megahertz (MHz). Allerdings ist das Modell 901 in Arbeit, in ein stromsparender Intel-Atom-Prozessoren arbeiten soll.

Acer bringt noch im Juli sein 9-Zoll-Netbook Aspire One mit dem Atom auf den Markt. Zusätzlich zum standardmäßigen WLAN lässt sich auch ein UMTS-Modul ordern oder nachrüsten. Als Massenspeicher stehen für das One dem Hersteller zufolge 8 GB interner Speicher oder 80 GB Kapazität auf einer Festplatte zur Auswahl. Der RAM ist 512 MB oder 1 GB groß. Beim Betriebssystem stehen Linpus Linux und Windows XP Home zur Auswahl. Die Preise liegen zwischen 300 und 400 Euro.

9-Zoll-Netbooks soll es auch bald von HP, Dell und Fujitsu Siemens geben. Für etwas mehr als 500 Euro nimmt Gigabyte ein Netbook ins Programm, das zwar relativ teuer ist, dafür aber neben einer Atom-CPU und 160 GB großer Festplatte einen dreh- und kippbaren Touchscreen bietet und deshalb als Tablet PC eingesetzt werden kann.

Das obere Ende der Fahnenstange in Sachen Gewicht und Displaygröße markieren bei den Netbooks derzeit die bis zu 1,2 Kilogramm schweren 10-Zoll-Geräte. Medion vertreibt unter dem Namen Akoya Mini E1210 bereits ein Gerät des Herstellers MSI für 399 Euro. Trotz ansonsten guter Ausstattung konnte das Gerät die Stiftung Warentest nicht ganz überzeugen. «Der kleine Akku (3-Zellen) hält das Notebook nicht lange in Gang. Die kurze Laufzeit von etwa zwei Stunden spricht gegen das Netbook als mobilen Begleiter.»

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