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Angst in der Tiefgarage

08.03.2018
Angst in der Tiefgarage

Die Tiefgarage am Roggenmarkt in Werne ist kein einladender Ort.Heckenkamp © Jörg Heckenkamp

Werne. Angst hat man oft vor konkreten Dingen. Zum Beispiel, wenn man zum Zahnarzt muss. Oder vor einer schwierigen Klassenarbeit. Man kann vor Hunden oder vor einem Gewitter Angst haben.

Furcht verbreiten manchmal auch Orte in der Stadt. Weil sie schlecht beleuchtet sind oder verlassen wirken und man sich vorstellt, hier könnten böse Menschen einem etwas antun. Solche Orte nennt man Angstraum. Oft ist es so, dass an diesen Orten gar nichts oder nur sehr selten etwas Schlimmes passiert. In Werne gibt es solch einen typischen Angstraum: Das ist die Tiefgarage am Roggenmarkt. Sie ist sehr verwinkelt. Und obwohl sie eigentlich ganz gut beleuchtet ist, haben Benutzer der Tiefgarage, besonders wenn es draußen schon dunkel ist, ein ungutes Gefühl.

Tatsächlich haben Unbekannte in diesem Winter Schmierereien an die Wände gesprüht und Autos beschädigt. Sie wollten sogar offenbar ein Auto anzünden. Die Polizei sagt aber, dass die Tiefgarage kein Ort ist, an dem besonders viele Straftaten passieren.

Aber manche Werner Bürger erleben das anders. Es liegt daran, dass Angst ein Gefühl ist, was man schlecht erklären und steuern kann.

Jörg Heckenkamp

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