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Anklage nach brutalem Raubmord an Rollstuhlfahrer

Beelen. Nach einem brutalen Raubmord an einem Rollstuhlfahrer in Beelen im Kreis Warendorf hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 50-Jährigen erhoben. Sie beruft sich dabei unter anderem auf DNA-Spuren. Der 50-Jährige war Ende Januar festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Er bestreitet die Tat.

Kurz vor Weihnachten 2017 soll der Beschuldigte in das Wohnhaus des 71-Jährigen Opfers eingedrungen und den Mann mit massiver Gewalt umgebracht haben. Hierzu soll er ihm wieder und wieder mit einem Holzscheit auf den Kopf geschlagen und ihm mehrfach ein Messer in den Rücken gestoßen haben, wie die Staatsanwaltschaft Münster am Dienstag mitteilte.

Nach der Tat soll der Mann die Wohnung des Getöteten durchsucht und Bargeld in fünfstelliger Höhe gestohlen haben. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass der zum Tatzeitpunkt mittellose Mann aus Polen dadurch seine finanzielle Lage aufbessern wollte.

DNA-Spuren seien am Tatort und einem Holzscheit des Beschuldigten gefunden worden, berichteten die Ermittler weiter. Zudem stellten sie das gestohlene Bargeld in der Wohnung des Beschuldigten sicher. Der Mann hatte die DNA-Spuren damit erklärt, dass er für den Getöteten im Sommer bei Gartenarbeiten Holz gestapelt habe. Das Geld in seiner Wohnung gehöre ihm nicht.

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