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Anlieger am Steinbruch Schüren sollen entschädigt werden

Zaun an der Abbruchkante

Leben am Abgrund: Die Kante des alten Steinbruchs in Schüren bröckelt. Ein Sicherungszaun muss her, doch wenn er errichtet wird, schrumpfen die Grundstücke der Anwohner. Jetzt hat die Stadt Kaufangebote für die einsturzgefährdeten Flächen zugesichert - mit einer "angemessenen Entschädigung".

SCHÜREN/BERGHOFEN

, 18.11.2014
Anlieger am Steinbruch Schüren sollen entschädigt werden

So sieht es an einem der Grundstücke am Rande des Steinbruchs in Schüren aus. Die Stadt möchte den Sicherheitsbereich bis zu Abbruchkante vergrößern und dafür eine bestimmte Fläche von den Anwohnern erwerben.

Mit einem 1,50 Meter hohen Zaun will die Stadt die

- doch das Ende mehrerer Privatgärten liegt an der Steilkante. Die Anlieger an der Straße Wasserbank in Berghofen haben Sorge, dass der Wert ihres Grundstücks gemindert wird. Um den Zaun aufzustellen, benötige die Stadt die Zustimmung der Anlieger, stellte Umweltdezernent Martin Lürwer gestern noch einmal fest. Man wolle ihnen Kaufangebote für die benötigte Grundstücksfläche machen und sie „angemessen entschädigen“.

Laut Gutachten ist ein insgesamt rund 8,50 Meter breiter Bereich extrem oder langfristig einsturzgefährdet. Hinter dem Zaun soll im langfristig gefährdeten Bereich zur Böschungskante ein rund drei Meter breiter Streifen für Kontrollgänge begehbar bleiben. Die Stadt will ihn selbst dauerhaft und regelmäßig pflegen. Die Stadt hat den Anwohnern das Angebot gemacht, einen unabhängigen

zu beauftragen. In 14 Tagen soll eine weitere große Informationsrunde folgen. Zwischendurch werde es einzelne Termine geben. Umweltdezernent Lürwer hofft, dass der Zaun noch in diesem Jahr gebaut werden kann.