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Ansprüchen nicht gerecht geworden

WATTENSCHEID Die Olympischen Spiele sind auch für die Athletinnen und Athleten des TV Wattenscheid 01 vorbei.

Ansprüchen nicht gerecht geworden

TV01-Sportwart Michael Huke.

Sieben Wattenscheider hatten sich qualifiziert, sechs sind nach Peking gefahren, vier kamen zum Einsatz.

Kugelstoßerin Denise Hinrichs verpasste das Finale denkbar knapp; neun Zentimeter fehlten. Geherin Sabine Zimmer wurde im Pekinger Regen Fünfzehnte. Bastian Swillims stand als Schlussläufer der 4 x 400 Meter-Staffel praktisch vor vollendeten Tatsachen, als er im Vorlauf den Staffelstab übernahm: keine Chance fürs Quartett des DLV. Alexander Kosenkow nutzte mit der 4 x 100-Meter-Staffel eine einmalige Chance, war in einem historischen Finale dabei und belegte mit den anderen Jungs Platz fünf. Der Vizemeister über 200 Meter war damit der erfolgreichste Wattenscheider in der chinesischen Hauptstadt."Es war ernüchternd"

Wenn Wattenscheids Sportwart und Vorstandsmitglied Michael Huke  auf die Olympischen Leichtathletik-Wettbewerbe zurückblickt, gerät er allerdings nicht ins Schwärmen: "Es war ernüchternd, teilweise auch enttäuschend. Aber es nutzt jetzt kein Jammern, dass Irina Mikitenko im Marathon nicht am Start war. Für uns als Verein darf nicht nur die Teilnahme an internationalen Meisterschaften der Anspruch sein. Es geht um Endkampfplatzierungen und im Endeffekt auch um Medaillen." Es sei schade, dass lediglich sechs Wattenscheider in der chinesischen Hauptstadt gewesen seien, zwei davon als Ersatzleute in der Staffel. Acht Athletinnen und Athleten seien das anvisierte Ziel gewesen.Hoffen auf Sina Schielke

Nach dem kritischen Rückblick wirft der ehemalige Sprinter aber einen positiven Blick nach vorn: "Denise Hinrichs und Sabine Zimmer werden international bei entsprechender Fortentwicklung weiter vorne zu finden sein. Sabine weiß, wie es geht. Und Denise werden wir in Zukunft sicher auch in den Finals sehen."

Um weiterhin konkurrenzfähig bleiben zu können, setzt der TV Wattenscheid 01 nicht zuletzt auf seinen Nachwuchs. Huke: "Es ist wichtig, dass Talente nachrücken. Und die haben wir in allen Bereichen. Wir wollen uns aber auch im Wurfbereich verstärken. Und unser Ziel ist, dass wir bei Männern und Frauen in den DLV-Sprintstaffeln insgesamt vier Starter stellen. Dabei setzen wir nicht zuletzt auf die Rückkehr von Sina Schielke nach der Babypause."

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