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Razzien in mehreren Bundesländern

Anti-Terror-Einsatz auch in Dortmund

DORTMUND/ERFURT In Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern laufen seit Dienstagmorgen Anti-Terror-Einsätze der Polizei. Nach Angaben des Landeskriminalamtes in Erfurt wurden zeitgleich insgesamt zwölf Wohnungen und eine Gemeinschaftsunterkunft durchsucht - auch in Dortmund war die Polizei im Einsatz.

Anti-Terror-Einsatz auch in Dortmund

Ein Polizeiauto steht während eines Anti-Terror-Einsatzes vor einem Haus in Jena. Foto: Bodo Schackow

Nach Angaben des Landeskriminalamtes in Erfurt wurden zeitgleich insgesamt zwölf Wohnungen und eine Gemeinschaftsunterkunft in Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Bayern durchsucht. hat Es habe keine Festnahmen gegeben. „Es gibt keinen Haftbefehl“, sagte eine Sprecherin des Thüringer Landeskriminalamtes am Dienstagnachmittag in Erfurt.

In Dortmund wurde die Wohnung einer 23-Jährigen durchsucht.

DORTMUND 14 Verdächtige in mehreren deutschen Städten: Ein vom Landeskriminalamt in Thüringen geführter Anti-Terroreinsatz führte am Dienstag auch nach Dortmund. Die Polizei durchsuchte die Wohnung einer 23-jährigen Frau.mehr...

Es gehe unter anderem um den Verdacht der Terrorismusfinanzierung, teilte das LKA in Erfurt weiter mit. Die Ermittlungen richten sich in erster Linie gegen einen 28-jährigen russischen Staatsangehörigen aus der Volksgruppe der Tschetschenen. Er soll beabsichtigt haben, sich der Terrororganisation Islamischer Staat in Syrien anzuschließen.

Bei den Ermittlungen habe sich bei weiteren zehn Männern und drei Frauen russischer Staatsangehörigkeit mit tschetschenischer Volkszugehörigkeit zwischen 21 und 31 Jahren aus Thüringen, Hamburg und Dortmund der Verdacht der Terrorismusfinanzierung nach § 89 c des Strafgesetzbuches ergeben, teilte das LKA Thüringen weiter mit. Bei allen Beschuldigten handele es sich um Asylsuchende, deren Aufenthaltsstatus in Deutschland bisher nicht abschließend geklärt ist.

 

Weißes Pulver im Plattenbau

Eine konkrete Anschlagsgefahr hätten die Ermittlungen bislang nicht ergeben. Nach einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks sei in einem sechsgeschossigen Plattenbau weißes Pulver entdeckt worden. Um was für eine Substanz es sich handele, sei noch unklar.  

Wir berichten weiter.

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