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Arbeit im eigenen Betrieb: Ehefrau hat Lohnanspruch

Mainz (dpa) Arbeitet eine Ehefrau im Betrieb ihres Mannes mit, hat sie grundsätzlich Anspruch auf Bezahlung. Sollte der Ehemann nach einer Scheidung behaupten, seine Frau habe auf Gehalt verzichtet, so muss er dies eindeutig nachweisen.

Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz. Gelinge dem Ehemann der Nachweis nicht, so müsse er das Gehalt nachzahlen, heißt es in dem Urteil (Aktenzeichen: 6 Sa 206/08).

Das Gericht gab mit seinem Urteil der Zahlungsklage einer Frau gegen ihren geschiedenen Ehemann statt. Die Klägerin hatte als Bürokraft für ihren damaligen Ehemann gearbeitet. Als sie Lohnnachzahlungen forderte, machte er geltend, sie habe weitgehend unentgeltlich arbeiten wollen. Den vereinbarten Lohn habe er ihr bar gezahlt. Die Frau bestritt beides.

Das LAG hielt dem beklagten Ex-Mann vor, seine Behauptungen nicht bewiesen zu haben. Insbesondere habe er nicht dargelegt, wieso seine Ex-Frau teilweise unentgeltlich arbeiten sollte. Hinsichtlich der angeblich gezahlten Lohnanteile fehle jeder Nachweis. Die Tatsache, dass er mehrere Barbeträge abgehoben habe, sage über die Verwendung des Geldes nichts aus.

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