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Arbeiter auf Stadien-Baustellen in Katar werden entschädigt

Doha. Zahlreiche Arbeiter auf den Baustellen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar erhalten in den kommenden zwei Jahren eine Entschädigung von insgesamt rund 5 Millionen Dollar (rund 4,1 Millionen Euro).

Arbeiter auf Stadien-Baustellen in Katar werden entschädigt

Ein Archivfoto vom 11.01.2015 zeigt die Baustelle des internationalen „Khalifa“-Fußball-Stadions in Doha, Katar. Foto: Sven Hoppe

Mit den Zahlungen sollen die zahlreichen Migranten, die für die Arbeiten nach Katar gelockt wurden und für ihre Anstellungen teilweise Gebühren bezahlen mussten, entschädigt werden. Das teilten die WM-Organisatoren am Samstag mit.

In der Vergangenheit haben Menschenrechtsorganisationen immer wieder beklagt, dass sowohl in Katar als auch in Russland bei den Bauarbeiten zu den nächsten beiden Fußball-Weltmeisterschaften Arbeiter beim Bau der Stadien ausgebeutet würden. Vor allem aus Indien und Nepal sind viele Menschen nach Katar ausgewandert, um dort Arbeit zu finden.

„Die Bedeutung der Entschädigung für Arbeiter, die für ihre Anstellung Gebühren bezahlt haben, darf nicht unterschätzt werden“, sagte Hassan Al Thawadi, Generalsekretär des WM-Organisationskomitees. „Unethische Anwerbungen sind ein globales Problem, mit dem viele Länder der Welt zu kämpfen haben. Zu oft werden die Leute ausgebeutet, die ihre Heimat verlassen haben, um für ihre Familien zu sorgen.“

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