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Arbeiter verletzt sich auf Chemie-Deponie

Leverkusen. Bei den Arbeiten auf einer alten Deponie mit Chemieabfällen an der Leverkusener A1-Brücke hat sich ein Arbeiter verletzt. Der Unfall habe sich am Mittwochmorgen innerhalb des abgeriegelten Zeltes ereignet, das die Baugrube von der Außenwelt abschirmt, teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW mit. Der Mann sei von einem Arbeitsgerät am Bein verletzt worden, seinen Schutzanzug habe er noch getragen. Er sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Verletzung wurde zunächst als nicht lebensgefährlich eingeschätzt. Es sei zu keiner Freisetzug von Stoffen gekommen, erklärte Straßen.NRW. Eine Gefährdung für die Arbeiter und die Bevölkerung bestehe nicht.

Arbeiter verletzt sich auf Chemie-Deponie

Ein Krankenwagen im Einsatz. Foto: Arno Burgi/Archiv

Die Baustelle war im Zuge der Arbeiten für die geplanten neue Autobahn-Brücke bei Leverkusen eingerichtet worden. Die Brücke entsteht zum Teil auf Boden, der früher als Deponie für Produktionsabfälle der Bayer-Werke genutzt und später versiegelt wurde. In der Erde befinden sich Chemikalien, die als krebserregend und giftig gelten. Diese Altlasten müssen für die neue Brücke entfernt werden. Daher wird die Baustelle von der Außenwelt abgeschirmt und die Luft gefiltert.

Nach dem Unfall mussten die Arbeiten nach Angaben von Straßen.NRW kurzzeitig unterbrochen werden. Am Mittwochvormittag wurden sie fortgesetzt.

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