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Arbeitsmarkt schaltet auf Sparflamme

Erwerbslosenquote sinkt

Der Sommer kommt, die Ferien rücken näher: Schlechtere Zeiten für den Arbeitsmarkt, denn die Nachfrage nach Arbeitskräften steigt weniger stark als bisher. Dennoch sank die Arbeitslosenquote in Witten im Monat Juni noch einmal um 0,2 Punkte auf 9 Prozent.

WITTEN

, 01.07.2014

Absolut waren 4540 Menschen erwerbslos, das waren 82 weniger als im Monat Mai und 58 weniger als vor einem Jahr. Verhalten positiv sehen auch die Arbeitgeber in die Zukunft: Sie meldeten im Juni 114 neue Stellen, seit Januar wurden 612 Stellen der Agentur zur Vermittlung genannt. Keine Besorgnis müssen die Jugendarbeitslosenzahlen erregen. In Witten sind sie sogar rückläufig, aber auch der leichte Anstieg in anderen Kreisstädten erklärt sich leicht. Denn es ist oft so, dass junge Menschen sich nach ihrer Ausbildung arbeitslos melden.

In der Regel haben sie aber nach der Sommerpause als qualifizierte Fachkräfte gute Chancen, eine adäquate Beschäftigung zu finden. Positiv ist auch, dass keine steigende Zahl von jungen Menschen die Grundsicherung (Hartz IV) beantragen muss. Entspannt ist ebenfalls die Lage bei der Kurzarbeit, die weiter nur ausnahmsweise von den Unternehmen beantragt werden musste. „Der Arbeitsmarkt schaltet ein wenig auf Sparflamme“, beschreibt Thomas Helm, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hagen, zu der auch die Geschäftsstelle Witten gehört, die gegenwärtige Situation. Auch im Juli sei wegen der Ferienzeit mit einem sehr verhaltenen Arbeitsmarkt zu rechnen.

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