Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Asyl-Affäre in Bremen möglicherweise größer als bekannt

Bremen.

Die Affäre um fragwürdige Asylbescheide in Bremen könnte größere Dimensionen haben als bisher bekannt. Das geht aus einem internen Bericht der neuen Leiterin der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Josefa Schmid, hervor, der der „Nürnberger Zeitung“ und dem ZDF-Politmagazin „Frontal 21“ vorliegt. Darin schreibt Schmid von mindestens 3332 Asylanträgen, die unzulässigerweise in Bremen bearbeitet wurden - und das könnte nur die Spitze des Eisberges sein. Der Staatsanwaltschaft Bremen liegt der Bericht nach eigenen Angaben ebenfalls vor.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Wohnhaus explodiert in Wuppertal - Fünf Schwerverletzte

Wuppertal. In der Häuserreihe klafft eine Lücke. Schutt, Steine, Fensterrahmen und Möbel bedecken die Straße. Ein Auto ist vom Trümmerhagel völlig zerstört. Beißender Geruch liegt in der Luft. Bei einer gewaltigen Explosion sind in der Nacht zum Sonntag in einem mehrstöckigen Wohnhaus in Wuppertal fünf Menschen schwer verletzt worden. Weitere 31 Menschen konnten sich retten oder gerettet werden. Ein weiterer großer Teil des Hauses stürzt am Morgen ein. „Die Ursachensuche gestaltet sich schwierig“, sagt ein Polizeisprecher.mehr...

Schlaglichter

Ex-Diplomat im Vatikan wegen Kinderpornografie verurteilt

Rom. Im Vatikan ist erstmals ein katholischer Geistlicher im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch verurteilt worden. Das Gericht des Vatikanstaates verhängte am Samstag gegen den ehemaligen Diplomaten Carlo Alberto Capella eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und eine Geldstrafe von 5000 Euro. Die Richter befanden ihn des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie für schuldig. Die Anklage hatte nach zwei Prozesstagen fünf Jahre und neun Monate sowie 10 000 Euro Strafe gefordert. Am Freitag hatte Capella ein umfassendes Geständnis abgelegt.mehr...

Schlaglichter

Containerschiff mit Migranten wartet vor Italien

Rom. Ein weiteres Schiff mit im Mittelmeer geborgenen Migranten wartet auf die Einfahrt in einen Hafen in Italien. Das dänische Containerschiff mit 113 Flüchtlingen an Bord erwarte Anweisungen, wie ein Sprecher der Maersk Line sagte. Die „Alexander Maersk“ sei vor der Küste Siziliens. Auch das Schiff „Lifeline“ der deutschen Hilfsorganisation Mission Lifeline ist mit 239 Flüchtlingen seit Donnerstag auf dem Meer blockiert. Italiens Innenminister Matteo Salvini von der rechten Lega verbietet Hilfsorganisationen die Einfahrt in die Häfen.mehr...

Schlaglichter

Merkel sucht mit EU-Partnern rasche Notlösung im Asylstreit

Brüssel. Unter maximalem innenpolitischen Druck hat Bundeskanzlerin Angela Merkel einen raschen Asylkompromiss mit wichtigen europäischen Partnern gesucht. Schon in den kommenden Tagen sollen Absprachen mit einzelnen EU-Ländern stehen, sagte die CDU-Chefin vor einem Asyl-Sondertreffen in Brüssel. Ziel ist, das Weiterwandern von Flüchtlingen nach Deutschland zu begrenzen. Merkel will bis zum EU-Gipfel am Donnerstag eine Lösung erreichen, die den CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer von einem asylpolitischen Alleingang abhält.mehr...

Schlaglichter

Nationalspieler Rudy nach Nasenbeinbruch operiert

Sotschi. Fußball-Nationalspieler Sebastian Rudy ist wegen seines Nasenbeinbruchs am Tag nach dem Schweden-Spiel operiert worden. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund mit. Der Mittelfeldspieler vom FC Bayern bekommt nun eine Gesichtsmaske, die einen weiteren Einsatz ermöglichen soll. Das Ziel bleibt es für den 28-Jährigen, beim Gruppenfinale am Mittwoch in Kasan gegen Südkorea einsatzbereit zu sein. Rudy hatte sich in der ersten Spielhälfte beim 2:1 gegen die Schweden verletzt, als er den Fuß eines Gegenspielers ins Gesicht bekommen hatte.mehr...

Schlaglichter

Italien will „radikalen Wandel“ bei Migrationspolitik

Brüssel/Rom. Italien drängt im Migrationsstreit auf einen „radikalen Wandel“ der Asylpolitik. Die Dublin-Regelung, nach der Migranten in dem Land einen Asylantrag stellen müssen, das sie zuerst innerhalb der EU betreten hätten, müsste komplett überwunden werden, sagte Regierungschef Paolo Conte vor einem Sondetreffen von 16 EU-Staaten in Brüssel. Mit einem neuen Vorschlag namens „European Multilevel Strategy for Migration“ wolle Italien „das Problem auf strukturierte Art und Weise angehen, weil das uns die öffentliche Meinung aufträgt“. Italien ist eines der Hauptankunftsländer.mehr...