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Asylbewerber-Unterkunft zieht um

Glückaufsegenstraße

Im Frühjahr 2011 zieht das Internat für Gehörlose des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) von Hacheney nach Aplerbeck. Der Nachfolger für die Gebäude an der Glückaufsegenstraße: Die zentrale Asylbewerber-Unterkunft des Landes.

HACHENEY

von Von Oliver Volmerich

, 19.08.2010
Asylbewerber-Unterkunft zieht um

Hier sollen Asylbewerber wohnen.

Die ist bislang in früheren Kasernengebäuden am Westfalendamm untergebracht und muss dort weichen. Bei der Suche nach einem Alternativstandort wurde man in Hacheney fündig. Wobei der Umzug noch nicht ganz in trockenen Tüchern ist. Die Liegenschaftsverwaltung der Stadt verhandelt derzeit mit dem LWL über die Übernahme der Gebäude am Rande der B 54. Voraussichtlich Ende September soll der städtische Verwaltungsvorstand über den Kauf des Geländes, möglicherweise nötige Umbauten und den Umzug der Asylbewerberunterkunft entscheiden, die der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) untersteht.

Man werde zuvor weiter mit der örtlichen Politik reden und sich gemeinsam vor Ort umsehen, kündigt Rechtsdezernent Wilhelm Steitz auf RN-Anfrage an. Die Randlage nahe der B 54 lasse den Standort geeignet erscheinen. Zudem gab es am alten Domizil an der B 1 keine Probleme zwischen Anwohnern und Bewohnern der Einrichtung. Die ZAB hat am Westfalendamm seit Dezember 2007 die Funktion als zentrale Erstaufnahmestelle des Landes für Asylbewerber. Am neuen Standort soll die Kapazität auf maximal 300 Menschen ausgelegt sein. Die Flüchtlinge bleiben hier bis zu zehn Tage, bevor sie nach Erledigung der ersten Formalitäten in Zwischenunterkünfte und Kommunen weiterverteilt werden

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