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Asylsuchende in NRW wenden sich vermehrt an die Kirchen

Immer mehr von Abschiebung bedrohte Asylsuchende finden bei nordrhein-westfälischen Kirchen Zuflucht. Ende Februar befanden sich 160 Menschen in 129 Kirchenasylen, wie das Ökumenische Netzwerk Asyl in der Kirche in NRW auf Anfrage mitteilte. Das sind etwa ein Drittel mehr Menschen als noch im Sommer und fast doppelt so viele wie vor gut einem Jahr. Die Zahl steige seit Jahren, sagte ein Mitarbeiter des Netzwerks in Münster. Herkunftsländer der Menschen seien vor allem Irak, Iran und Eritrea. Der Grund für die Asylsuchenden, sich an die Kirchen zu wenden, sei wachsender Abschiebedruck.

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Münster

, 17.03.2018
Asylsuchende in NRW wenden sich vermehrt an die Kirchen

Flüchtlinge haben Schlafplätze auf dem Kirchenboden vorbereitet. Foto: Axel Heimken/Archiv

Die Kirchen in Deutschland gewähren Flüchtlingen Zuflucht, bei denen sie Leib und Leben durch eine Abschiebung bedroht sehen oder nicht hinnehmbare soziale und psychische Härten befürchten. Die Behörden dulden Kirchenasyle, obwohl es dafür keine gesetzliche Grundlage gibt.

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