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Atomstreit mit Iran lässt Ölpreise steigen

New York/London/Wien (dpa) Die Ölpreise sind am Freitag angesichts einer möglichen Verschärfung des Konflikts um das iranische Atomprogramm deutlich gestiegen.

Atomstreit mit Iran lässt Ölpreise steigen

Der Streit um das iranische Atomprogramm lässt die Ölpreise steigen.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im September ging zwischenzeitlich um mehr als vier Dollar in die Höhe und lag im späten Handel bei 126,77 Dollar. Das waren 2,69 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 2,30 Dollar auf 126,28 Dollar.

Der Preissprung sei mit Äußerungen aus Israel zum iranischen Atomprogramm zu erklären, sagte Commerzbank-Experte Carsten Fritsch. So habe die israelische Regierung am Freitag vor einem möglichen Durchbruch des Iran bei dessen Atomprogramm gewarnt. Dies könne auf eine Verschärfung des politischen Konflikts hindeuten.

Der Rohstoffexperte Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) verwies zudem auf die am Samstag auslaufende Frist, innerhalb derer der Iran gegenüber dem Westen zu seinen Atomplänen Stellung nehmen muss. Das Land ist einer der weltweit größten Erdölexporteure. Zudem befindet sich der Iran an der für Öltransporte besonders wichtigen Meeresenge von Hormus im Persischen Golf.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) war am Vortag ebenfalls gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag 122,48 Dollar. Das waren 1,60 Dollar mehr als am Mittwoch. Die OPEC berechnet ihren Durchschnittspreis einen Tag später auf der Basis von 13 wichtigen Sorten des Kartells.

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