Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Auch CDU für Sellering als Ringstorff-Nachfolger

Schwerin (dpa) Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Chef Erwin Sellering ist eine breite Unterstützung für die Wahl zum Nachfolger des scheidenden Ministerpräsidenten Harald Ringstorff (SPD) sicher.

Auch CDU für Sellering als Ringstorff-Nachfolger

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialminister Erwin Sellering (SPD) soll Ringstorff-Nachfolger werden.

Nach der einstimmigen Nominierung durch den SPD-Landesvorstand am Donnerstagabend erklärte der Koalitionspartner CDU am Freitag seine Zustimmung. Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Landtag, Armin Jäger, sagte, er sehe für die Wahl Sellerings zum Regierungschef «keine Probleme». Die Wahl im Landtag ist am 6. Oktober geplant. Der SPD-Landeschef hatte am Donnerstagabend erklärt, er gehe davon aus, alle Stimmen der SPD-Fraktion zu bekommen.

Offiziell soll der 58 Jahre alte Sozialminister bei einem Sonderparteitag am 24. August in Güstrow als Kandidat aufgestellt werden. Auch diesen Termin hat der SPD-Landesvorstand am Donnerstag bei seiner Sitzung in Roggentin bei Rostock einstimmig beschlossen.

Zur anstehenden Neubesetzung von drei Ministerposten im Schweriner Kabinett will sich Sellering erst nach dem Parteitag äußern. Zugleich mit Ministerpräsident Ringstorff scheiden am 3. Oktober auch Finanzministerin Sigrid Keler und Verkehrsminister Otto Ebnet (alle SPD) aus. Auch das Amt des Sozialministers muss nach dem Wechsel Sellerings an die Spitze der Landesregierung neu besetzt werden. Die FDP im Landtag forderte am Freitag eine Verkleinerung des Kabinetts. Wirtschafts- und Verkehrsministerium müssten zusammengelegt werden.

Sellering kritisierte am Freitag die deutsche Klimaschutzpolitik. «Es ist in Deutschland ja so, dass wir sehr viele gute Vorstellungen haben beim Klimaschutz, aber die rechtlichen Rahmenbedingungen dem nicht angepasst haben», sagte er in einem Interview mit NDR Info. Hintergrund ist der Streit um ein geplantes Kohlekraftwerk bei Greifswald. Die Landes-SPD will den dänischen Investor Dong zu einer Halbierung der Kapazität bewegen, was dieser aber bisher ablehnt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Krebserkrankung

Ministerpräsident Erwin Sellering tritt zurück

SCHWERIN Diese Nachricht trifft die SPD mitten im Bundestagswahlkampf wie ein Blitz: Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschef Erwin Sellering gibt alle politischen Ämter auf. Grund ist eine Krebserkrankung. Als Nachfolgerin hat er Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgeschlagen. Kanzlerkandidat Schulz findet warme Worte.mehr...

Kairo feiert

Mubaraks Regime ist am Ende

Kairo Zeitenwende am Nil: Nach fast 30 Jahren an der Macht hat der ägyptische Staatschef Husni Mubarak dem Druck von Millionen Demonstranten nachgegeben und abgedankt. Das Militär übernahm die Macht.mehr...

Politik

Nisman wollte offenbar Haftbefehl gegen Kirchner

Buenos Aires (dpa) Der unter rätselhaften Umständen ums Leben gekommene argentinische Staatsanwalt Alberto Nisman hat offenbar einen Antrag auf Haftbefehl gegen Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner geprüft.mehr...

Argentinien

Nisman wollte offenbar Haftbefehl gegen Kirchner

BUENOS AIRES Der unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommene argentinische Staatsanwalt Alberto Nisman soll einen Antrag auf Haftbefehl gegen Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner erwogen haben. Das wurde in Justizkreisen in Buenos Aires bestätigt.mehr...