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Auch Eintracht Frankfurt wehrt sich gegen DFB-Strafe

Frankfurt/Main (dpa) Auch Eintracht Frankfurt und Hertha BSC wehren sich gegen einen Zuschauer-Teilausschluss wegen Ausschreitungen. Bundesliga-Aufsteiger Frankfurt widersprach dem Antrag des Kontrollausschusses des Deutschen Fußball-Bundes.

Auch Eintracht Frankfurt wehrt sich gegen DFB-Strafe

Heribert Bruchhagen ist der Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt. Foto: Marc Tirl

«Wenn der DFB Zuschauerausschlüsse zum Regelstrafmaß macht, nehmen nicht nur die betroffenen Vereine, sondern der gesamte Fußball dauerhaft großen Schaden. Wir dürfen uns mit dieser Art der Sanktion nicht in eine Sackgasse manövrieren, aus der wir nicht mehr rauskommen», sagte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen in einer Pressemitteilung.

Die Hessen sollen bei ihre Heimpremiere der neuen Runde nur 15 000 Karten an ihre Anhänger und 5000 Karten an die Gäste-Fans verkaufen dürfen. Zudem sollen sie 50 000 Euro Strafe bezahlen.

Hertha BSC hinterlegte seine Einspruchs-Begründung gegen die Strafen für die Vorfälle beim Relegationsspiel gegen Fortuna Düsseldorf. Das bestätigte der im Berliner Verein für die Finanzen zuständige Ingo Schiller. Der DFB-Kontrollausschuss hatte Hertha im Anschluss an das Chaos-Spiel am 15. Mai mit einer Geldstrafe von 50 000 Euro und dem teilweisen Ausschluss der Öffentlichkeit im ersten Heimspiel der neuen Saison belegt. Insgesamt sollen ebenfalls nur 20 000 Tickets in den Verkauf gelangen.

Der DFB will acht Vereine für Platzstürme und Pyrotechnik bestrafen: Fortuna Düsseldorf, Bayern München, Dynamo Dresden, Karlsruher SC, Jahn Regensburg, Hertha BSC, Frankfurt und den 1. FC Köln. Alle Clubs haben bereits Widerstand angekündigt.

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