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Auch Verleihung des Echo Jazz entfällt

Berlin/Hamburg. Noch Ende April hatte der Bundesverband Musikindustrie angekündigt, die Jazz-Preise am 31. Mai in kleinerem Rahmen und ohne TV-Übertragung in Hamburg vergeben zu wollen. Jetzt wurde bekannt, dass die Veranstaltung entfällt.

Auch Verleihung des Echo Jazz entfällt

Kein Echo Jazz in diesem Jahr. Foto (2017): Axel Heimken Foto: Axel Heimken

Nach dem Eklat um den Musikpreis Echo soll jetzt auch die Verleihung des Echo Jazz entfallen. Der in Berlin ansässige Bundesverband Musikindustrie teilt auf seiner Homepage mit, die Veranstaltung am 31. Mai auf dem Kampnagel-Gelände in Hamburg werde nicht stattfinden.

Ende April hatten die Verantwortlichen angekündigt, die Jazz-Preise würden an diesem Tag in kleinerem Rahmen und ohne TV-Übertragung vergeben.

„Angesichts der bevorstehenden Neupositionierung der deutschen Musikpreise ist es konsequent, die diesjährige Verleihung ausfallen zu lassen und sich ganz auf einen positiven Neubeginn der Musikpreise zu konzentrieren“, hieß es auf der Seite. Die bereits im März von der Jury gewählten Preisträger würden auf Wunsch ihre Auszeichnungen persönlich erhalten.

Nach der umstrittenen Ehrung der Rapper Kollegah und Farid Bang hatte der Musikverband angekündigt, den auf Verkaufszahlen beruhenden Echo ganz abzuschaffen und auch den Echo Jazz sowie den Echo Klassik zu überarbeiten.

Bei dem Streit um die Rapper ging es um deren Album „Jung, Brutal, Gutaussehend 3“, das als antisemitisch kritisiert wurde. Zahlreiche Künstler hatten aus Protest ihre Echos zurückgegeben.

Zu den dieses Jahr gekürten Jazz-Preisträgern gehören Ambrose Akinmusire, Norah Jones, das Omer Klein Trio und Markus Stockhausen.

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