Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Auch an bewölkten Tagen Augen vor UV-Strahlen schützen

Berlin (dpa/tmn) So gut die Wärme des Sommers Körper und Seele tut, so sehr sollte man im Freien dennoch auf seine Gesundheit achten. Die empfindlichen Augen sollten deshalb beispielsweise auch an bedeckten Tagen gut geschützt werden.

Auch an bewölkten Tagen Augen vor UV-Strahlen schützen

Die Augen mögen keine Sonne - selbst, wenn Wolken am Himmel stehen, sollte die Sonnenbrille griffbereit sein, am besten eine mit ausreichend UV-Schutz. Foto: Mascha Brichta

Auch an bedeckten Sommertagen können die Augen durch UV-Strahlen Schaden nehmen. Denn das ultraviolette Licht dringt trotz der Wolken zur Erdoberfläche vor. Insbesondere bei längerem Aufenthalt am Wasser ist Vorsicht angebracht, rät das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) in Berlin. Dass die Augen mehr als genug Strahlen abbekommen haben, bemerke man daran, dass sie nach einem Tag an der frischen Luft gerötet sind, tränen oder sich verspannt anfühlen. Dann seien ein paar Tage Sonnenpause angesagt.

Spätestens dann sollte dem KGS zufolge eine Sonnenbrille mit ausreichendem Blend- und UV-Schutz getragen werden. Neben Wasser und Sand könne auch das helle Papier von Zeitungen oder Büchern die Strahlung reflektieren, so dass diese den Körper nicht nur von oben, sondern auch von unten trifft.

Eine gut schützende Sonnenbrille trägt das CE-Zeichen und die Angabe der Lichtschutzkategorie auf der Innenseite der Bügel und blockiert UV-Strahlen unterhalb der Wellenlänge von 400 Nanometern. Besonders gut geschützt werden sollten Kinderaugen und die Augen von Grauen-Star-Patienten.

Mehr Infos zum Sonnenschutz fürs Auge

Der Tipp, für besseren Schutz vor UV-Strahlen Paprika und Tomaten zu essen, taugt nicht viel: So lasse sich beispielsweise nur ein Lichtschutzfaktor von 1,5 bis 2 erreichen, wenn man 300 Gramm Tomaten esse, erklärt Prof. Thomas Dirschka vom Berufsverband Deutscher Dermatologen. Der Schutz werde durch den Stoff Lycopin aufgebaut und halte gerade einmal 24 Stunden. «Das erspart nicht, dass man Lichtschutzfaktoren in Cremeform aufträgt», sagt Dirschka. Schließlich schütze ein Faktor von maximal 2 nicht vor Sonnenbränden. Dirschka empfiehlt Cremes mit mindestens Lichtschutzfaktor 20. Außerdem sollten Sonnenanbeter in der Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht, grundsätzlich im Schatten bleiben.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Leben : Gesund und Fit

Warum es manche Neurodermitiker im Sommer besonders juckt

München (dpa) Für viele Neurodermitis-Patienten bedeutet der Sommer Entspannung: Die Haut muss nicht mehr mit trockener Luft in geheizten Wohnungen kämpfen. Der Juckreiz lässt nach. Bei einigen von ihnen aber könnte jetzt die Maschinerie in den Zellen erst so richtig anspringen.mehr...

Leben : Gesund und Fit

So bleiben Wintersportler auch im Sommer fit

Planegg (dpa/tmn) Ob Joggen, Radfahren oder Skiroller-Training - Wintersportler haben viele Möglichkeiten, sich auch im Sommer fit zu halten. Welche Sportarten sind besonders geeignet, und was sollten Hobbysportler dabei beachten?mehr...

Leben : Gesund und Fit

Nach dem Sport: Protein-Eis und Eiweißshake im Vergleich

Im Sommer ist die Lust auf Eis groß. Weil es aber so viele Kalorien enthält, verzichten viele Sportler auf den Genuss. Doch jetzt gibt es eine proteinreiche Alternative.mehr...

Leben : Gesund und Fit

Beim Grillen keine Brandbeschleuniger nutzen

Bonn (dpa/gms) - Beim Grillen sollten niemals Brandbeschleuniger verwendet werden. Immer wieder kommt es beim Benutzen von Mitteln wie Spiritus zu gefährlichen Verpuffungen und Rückzündungen, warnen Experten.mehr...

Leben : Gesund und Fit

Allergiker müssen 2008 mit vielen Birkenpollen rechnen

Hamburg (dpa/tmn) Allergiker müssen sich in diesem Jahr auf besonders viele Birkenpollen einstellen. Darauf weist der Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA) in Hamburg hin.mehr...