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Auf der Hardt fehlten nur die Tore

SV Dorsten-Hardt

Das war ein Spiel ganz nach dem Geschmack der 200 Zuschauer an der Storchsbaumstraße. Das Einzige was in den rassigen 90 Minuten zwischen dem SV Hardt und dem FC 96 fehlte, waren die Tore.

HARDT

von Von Ralf Weihrauch

, 29.08.2010
Auf der Hardt fehlten nur die Tore

Sven Potthast (re.) hatte Pech, als er nach einer halben Stunde nur den Pfosten des Recklinghäuser Tores traf.

Über die Qualität des Spiels konnte es keine zwei Meinungen geben. Auf dem vom Regen tiefen und von Pfützen übersäten Rasen, boten beide Teams ein tolle spielerische und auch kämpferische Vorstellung. Man muss sicher nicht eine Hardter Brille aufgehabt haben, um eine deutliche Überlegenheit der Platzherren zu konstatieren. Recklinghausen hatte aber auch seine Chancen. Die Hardter brauchten gestern keine Einspielzeit, sondern waren sofort auf Betriebstemperatur. Der FC 96, im letzten noch Fünfter in der anderen Gruppe, schien Anfangs sehr überrascht von den Qualitäten der Gastgeber zu sein. Der einzige Vorwurf, den sich die Hardter machen lassen müssen, ist der, dass sie die Torchancen nicht genutzt haben.

Davon gab es in der ersten Halbzeit fünf Stück, die man auch als Hochkaräter bezeichnen musste. Nach neun Minuten stand Andreas Kauschat nach schönem Zuspiel von Sven Potthast frei vor dem Tor, zog aber am linken Pfosten vorbei. Zwei Minuten fast die identische Szene und erneut mussten die Hardter Fans den Torschrei herunterschlucken. Auch in der 14 Minute war Kauschat beteiligt. Der erneut sehr gut spielende Pascal Vasic tankte sich rechts durch, doch Kauschat verpasste die Flanke nur knapp. Der FC 96 hatte Probleme sich zu befreien. Falls die Recklinghäuser mal über die Mitte kamen, war die kompakte Hardter Abwehr zu Stelle. Auf der anderen Seite trat nun Sven Potthast in Erscheinung. Zuerst verpasste er aus 18 Metern das Tor (28.) und kurz darauf traf er den Pfosten. Mit dem Pausenpfiff mussten die Hardter aber tief Durchatmen als Casary Liedtke den Ball an die Latte setzte. Auch die zweite Halbzeit begann mit einer Großchance für die Recklinghäuser. Die Partie war nun ausgeglichener, aber nicht minder intensiv. Im Mittelfeld ging es bei den Zweikämpfen so richtig zur Sache, und auch wenn die Partie sehr viel Kraft kostete, war das Tempo immer hoch.

Der Aufsteiger hatte zwar noch zwei gute Möglichkeiten. Sven Potthast stand frei vor dem Kasten, zögerte aber zu lange mit dem Schuss. Zwei Minuten vor dem Ende köpfte Matthias Müller knapp über das Tor. Der FC 96 war nicht ungefährlich, im entscheidenden Augenblick waren die Hardter Verteidiger aber einen Schritt schneller und hielten auch im dritten Spiel in Folge das Tor sauber.

Schröder, Ewald, de Manna, Müller, Kauschat (83. Kara), Klöckner, Potthast, Damnitz, Vasic (85. Knake), Scheuch (28. Heimath), Koschollek)

Fehlanzeige