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Aufbau am Ende der Welt

BOCHUM Zweieinhalb Wochen ist Reinhard Micheel, Geschäftsführer der Aktion Canchnabury durch Afrika gereist, hat sich Projekte, an denen sich die Bochumer Hilfsorganisation beteiligt, in Kenia, Bunrundi, Uganda und im Süd-Sudan angeschaut.. Besonders beeidruckt zeigte sich Micheel über die Arbeit der Rainbow Community im Süd-Sudan, in der sich HIV- und Aidsbetroffene in Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen haben.

von Von Ulrike Maas

, 11.10.2007
Aufbau am Ende der Welt

Schwester Giovanna hat immer Zeit für den kleinen Goodwill.

"Schwester Giovanna aus Italien hat die Gruppe vor zwei Jahren gegründet", berichtete Reinhard Micheel Donnerstag.  Inzwischen gehören ihr 142  Männer und Frauen an. Sie kümmern sich in erster Linie um die fast 200 Aidswaisen aus der Region Nzara, sorgen für regelmäßige Ernährung, Kleidung und den regelmäßigen  Schulbesuch. Darüber helfen sie infizierten Menschen, die mehr und mehr in die Region strömen, beim Hausbau oder bei der Landarbeit.

Aidswaisen

 "Die Aktion finanziert die Betreuung der Aids-Waisen", berichtet Reinhard Micheel, "sie möchte sich jetzt aber noch stärker in das Rainbow-Projekt mit Sach- und Geldspenden einbringen." Micheel ist beeiruckt von der Kraft, mit der die Menschen  "dort am Ende der WelT" für ein lebenswertes Leben kämpfen. Und: " Ich habe zu allerersten Mal  erlebt, dass unser neues Angebot erst nach einigem Zögern angenommen worden ist. Die Menschen dort wollen sich selbst helfen, sich selbst neue Existenzen aufbauen und den neu wachsenden Staat mitprägen."