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Aufgaben aufschieben ist manchmal sogar produktiv

München (dpa/tmn) «Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!» - wer diesen Leitspruch befolgt, arbeitet zwar fleißig, aber nicht unbedingt produktiv.

Manche schaffen im Gegenteil sogar besonders viel, wenn sie Arbeiten vor sich herschieben, weil sie in dieser Zeit statt der eigentlichen Aufgabe zehn andere Dinge erledigen, sagte die Buchautorin Kathrin Passig aus Berlin der Zeitschrift «emotion». «Je dringender die aufgeschobene Arbeit zu sein scheint, desto größer wird der Tatendrang, mit dem man sich auf andere Projekte stürzt.»

In einigen Fällen kann es sich daher laut Passig auszahlen, wenn Beschäftigte neue Aufgaben ruhig angehen, anstatt sich gleich in die Arbeit zu stürzen. Viele arbeiteten nämlich erst richtig effektiv, wenn Termine und Abgabefristen drängen. «Wirklich produktiv genutzt wird meist nur das letzte Viertel der verfügbaren Zeit.»

Gerade unangenehme Aufgaben ließen sich am besten unter Druck erledigen. Wer sich dieses Prinzip zunutze machen will, sollte daher bei einer anstehenden Arbeit ruhig erst einmal etwas tun, das ihm entweder sinnvoller erscheint oder mehr Spaß macht. Danach sollte aber ein anderer Leitspruch beherzigt werden: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

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