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Aufsichtsrat winkt Strackes Sanierungsplan durch

Autobauer Opel

Im zweiten Anlauf hat Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke den Aufsichtsrat von seinem Sanierungsplan überzeugt. Statt Werkschließungen sieht das Konzept„massive Investitionen in die Produktpalette“, Einsparungen durch die Allianz mit dem französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroën und eine neue Exportstrategie vor.

BOCHUM

von dpa

, 28.06.2012
Aufsichtsrat winkt Strackes Sanierungsplan durch

Werkschließungen sieht der Sanierungsplan nicht vor.

Das Kontrollgremium billigte am Donnerstag die Strategie, den verlustreichen Autobauer wieder in die schwarzen Zahlen zu lenken, teilte die Adam Opel AG in Rüsselsheim mit. „Der heute angenommene Plan ebnet den Weg für eine starke Zukunft von Opel“, sagte GM-Vize und Opel-Aufsichtsratschef Stephen Girsky. General Motors stehe hinter Opel. Obwohl Opel an teuren Überkapazitäten leidet, sieht der Plan weder Werksschließungen noch einen Personalabbau vor.Opel hat mit Absatzrückgängen auf dem schwachen europäischen Automarkt zu kämpfen. Im Mai verkauften der Autobauer und die britische Schwester Vauxhall in der Europäischen Union 12,3 Prozent weniger Autos als ein Jahr zuvor, der Gesamtmarkt sank um 8,7 Prozent. Die US-Mutter General Motors fährt seit Jahren hohe Verluste in Europa ein.