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Aufsichtsratschef Tönnies sieht Schalke 04 wachgerüttelt

Gelsenkirchen. Clemens Tönnies sieht den FC Schalke 04 durch personelle Veränderungen im Management und auf der Trainerposition in einer grundsätzlich vielversprechenden Lage. „Dieser frische Wind fegte durch die Flure von Schalke 04 und hat uns alle wachgerüttelt“, sagte der Aufsichtratsvorsitzende des Gelsenkirchener Fußballvereins der Zeitung „Welt am Sonntag“ zur Neuorientierung mit Sportvorstand Christian Heidel und Chefcoach Domenico Tedesco.

Aufsichtsratschef Tönnies sieht Schalke 04 wachgerüttelt

Clemens Tönnies, Aufsichtsratschef bei Schalke 04. Foto: Guido Kirchner/Archiv

Schalke hätte „viele wichtige und gute Entscheidungen getroffen, um uns oben langfristig zu etablieren“, führte der 61 Jahre alte Tönnies weiter aus. Als Bayern-Jäger sieht er den Club indes nicht: „Wir jagen keinen, wir jagen nur uns, unseren eigenen Anspruch.“

Laut Tönnies ist es das erklärte Ziel, zu den vier großen Mannschaften der Bundesliga zu gehören und Champions League zu spielen. „Das hat ein paar Jahre nicht geklappt, aber jetzt sind wir wieder richtig da“, sagte Tönnies. Dafür macht der Unternehmer aus Rheda-Wiedenbrück vor allem den vor der aktuellen Saison verpflichteten Tedesco verantwortlich. Mit ihm hätten die Schalker „ein richtig gutes Händchen“ gehabt.

Einen generellen Machtwechsel, auch im Vergleich mit dem direkten Konkurrenten Borussia Dortmund, sieht Tönnies nicht: „Ich halte nichts von dem Begriff Macht, denn bei den Platzierungen nach Bayern
geht es immer ein bisschen hin und her. Wichtig ist, dass wir oben unter den besten vier mitspielen.“

Bei dem eingeschlagenen Weg will Tönnies „nur auf uns gucken“ und nicht auf die Konkurrenzsituation mit dem BVB: „Dafür sind wir Schalker viel zu souverän. Wir ziehen die Kraft aus uns und nicht aus der Rivalität oder der Anfeindung gegen einen anderen. Das ist nicht unser Stil. Dafür ist Schalke zu groß und bedeutend.“

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