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Aus der City an die Ruhr

WITTEN Auf wenig Interesse stieß die zweite Bürgerwerkstatt für die Innenstadt am Mittwochabend. Nur gut 30 Bürger informierten sich über Zahlen, Fakten und Ergebnisse der ersten Runde.

von Von Christian Lukas

, 11.10.2007
Aus der City an die Ruhr

An den ausgehängten Skizzen und Plänen konnten sich die Bürger über die Pläne für die Innenstadt informieren.

Wie in den Stadtteilen haben auch die Innenstädter viele Ideen in den Planungsprozess eingebracht. Einige wurden in die Planungen aufgenommen, andere (noch) nicht.

Der Westen der Innenstadt müsse auf Vordermann gebracht werden, doch gehe dies nicht auf Anordnung der Stadt, hieß es in der Versammlung. Vielmehr seien da die Hausbesitzer ebenso mit in der Verantwortung.

Ein von den Bürgern in der ersten Beteiligungsrunde gefordertes Parkraumkonzept bleibt ein Appell. Dafür arbeitet die Stadt daran, die Innenstadt näher an die Ruhr zu bringen. „Dies war ein Wunsch aus Reihen der Bürgerschaft und der Verwaltung“, so Hendrik Schrenk vom Stadtplanungsbüro scheuvens + wachten aus Dortmund.

So wird nach Wegen gesucht, die einzelnen Plätze und Grünflächen in der Innenstadt aufzuwerten und so zu vernetzen, dass sie am Ende einen durchgängigen Weg bis zur Ruhr liefern. Immerhin: Hier steckt Potenzial für eine Erhöhung der Lebensqualität in der City, für die Planer sogar die Schaffung von mehr Freiflächen anregten.

Kornmarktbebauung

Vor allem die geplante Kornmarktbebauung stößt auf Skepsis von Seiten der Bürgerschaft, in diesem Punkt besteht noch ein enormer Klärungsbedarf.

Mit den Arbeiten am Zentralen Busbahnhof wird im Herbst 2008 begonnen, das Ende der Bauarbeiten ist für Ende 2009 anvisiert. Die Bauherren der Stadtgalerie auf dem Gelände des City-Centers und der Post werden mit dem Abbrucharbeiten der bestehenden Gebäude im Januar nächsten Jahres beginnen, geplant ist die Fertigstellung der Galerie für Mitte 2009.

In Bezug auf den Kornmarkt ist ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, eine Jury wird im März 2008 die Entwürfe begutachten. Als Zeithorizont für die Baumaßnahmen sind die Jahre 2010/2011 ins Auge gefasst. Vielleicht sind diese Zahlen nicht neu, aber nun stehen sie ganz offiziell im Raum.