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Aus für Trainer Bommer in Duisburg

Duisburg (dpa) Der MSV Duisburg hat sich nach massiven Zuschauerprotesten von Trainer Rudi Bommer getrennt.

Aus für Trainer Bommer in Duisburg

Zwischen den Spielern von Rot-Weiss Ahlen (l) und MSV Duisburg (r) ist der Ball hart umkämpft.

«Es ist Schluss mit Bommer. Er hat zuletzt einen zunehmend zermürbten Eindruck gemacht. Mit ihm können wir unsere sportlichen Ziele nicht mehr erreichen», sagte MSV-Aufsichtsratsvorsitzender Walter Hellmich. Damit reagierte der Fußball-Zweitligist auf die anhaltende sportliche Talfahrt und beendete nur wenige Stunden nach der 0:1-Heimschlappe gegen Rot-Weiss Ahlen die seit dem 1. Juli 2006 anhaltende Zusammenarbeit mit Bommer. Im Spiel am kommenden Sonntag bei der SpVgg Greuther Fürth soll der bisherige Bommer-Assistent Heiko Scholz das Team als Interimscoach betreuen.

Nach den massiven Zuschauerprotesten während der Partie gegen Ahlen war der Trainer nicht mehr zu halten. Begleitet von lauten und andauernden «Bommer-raus»-Rufen und Protesten der Fans mühte sich der MSV vergeblich um eine Trendwende. Nach dem über weite Strecken unansehnlichen Auftritt war auch die Geduld von Hellmich aufgebraucht. Obwohl die MSV-Allmacht den Trainer noch in der Halbzeitpause in Schutz genommen und die protestierenden Fans kritisiert hatte, sprach er ein schnelles Machtwort. «Bei uns ist in den vergangenen Wochen einiges schief gelaufen. Aus menschlicher Sicht tut es mir leid, aber so ist das Geschäft», kommentierte Hellmich.

Der Kredit, den sich Bommer mit dem Duisburger Bundesliga-Aufstieg im Jahr 2007 bei den Anhängern erworben hatte, war längst verspielt. Schon vor der Partie gegen Ahlen stand der Fußball-Lehrer mächtig in der Kritik. Noch am 8. Spieltag schien es, als könne Bommer seine Kritiker besänftigen. Denn nach dem 6:1-Kantersieg über Ingolstadt kletterte der Bundesliga-Absteiger auf den vierten Rang. Doch nach vier sieglosen Partien und dem Sturz auf den 10. Tabellenplatz sah sich die MSV-Spitze zu einem schnellen Handeln genötigt. Bommer ist nach Thomas von Heesen (Nürnberg) der zweite Trainer, der in dieser Zweitliga-Saison vorzeitig seinen Hut nehmen muss.

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