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Fußball-EM

Aus für die Ukraine - England und Frankreich weiter

Danzig Nach Polen ist auch Co-Gastgeber Ukraine bei der Fußball-EM schon in der Vorrunde gescheitert. Das Team von Trainer Oleg Blochin unterlag am Dienstag England im letzten Gruppenspiel in Donezk mit 0:1 (0:0) und musste sich daher mit Rang drei in Gruppe D begnügen.

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Wayne Rooney (M) hat das 1:0 gegen die Ukraine erzielt und jubelt. Foto: Kim Ludbrook

epa03273482 England's Wayne Rooney (R) celebrates with teammates after scoring the 1-0 during the Group D preliminary round match of the UEFA EURO 2012 between England and Ukraine in Donetsk, Ukraine, 19 June 2012. EPA/TOLGA BOZOGLU UEFA Terms and Conditions apply http://www.epa.eu/downloads/UEFA-EURO2012-TCS.pdf +++(c) dpa - Bildfunk+++

Im Kampf um den Ball zeigt Wayne Rooney (l) gegen Jewgeni Chatscheridi vollen Körpereinsatz. Foto: Tolga Bozoglu

John Terry holt mit einer gewagten Aktion einen Schuss des Ukrainers Marko Devic aus dem Tor. Es wird kein Treffer gegeben. Foto: Robert Ghement

Zlatan Ibrahimovic (M) sorgte dafür, dass Schweden doch noch mit einem Sieg nach Hause fährt. Foto: Srdjan Suki

Aus der Luft erzielte der Schweden-Star das Führungstor. Foto: Georgi Licovski

Ganz locker jubelt Ibrahimovic (l) im Anschluss über sein Kunststück. Foto: Thomas Eisenhuth

Der Schwede Ola Toivonen umkurvt Frankreichs Torwart Hugo Lloris. Foto: Georgi Licovski

Frankreich zog trotz eines 0:2 (0:0) gegen Schweden als Zweiter in die K.o.-Runde ein. Dort wartet allerdings am Samstag in Donezk Titelverteidiger Spanien. Gegen schwache Franzosen stellten Zlatan Ibrahimovic und Sebastian Larsson den Erfolg der Schweden sicher.

England tifft Sonntag auf Italien Dank Wayne Rooneys Treffer sicherte sich England mit dem zweiten Erfolg im dritten Vorrundenspiel Platz eins und trifft nun am Sonntag in Kiew im Viertelfinale auf Italien. Allerdings profitierten die Engländer von einer krassen Fehlentscheidung von Referee Viktor Kassai, der ein klares Tor für die Ukraine von Marko Devic (62. Minute) nicht anerkannte.

Dafür war Rooney (48.) bei seinem ersten Auftritt nach Rotsperre vor 48 700 Zuschauern am Dienstagabend in der Donbass Arena in Donezk unter Mithilfe von Keeper Andrej Pjatow erfolgreich. Als Zweiter der Gruppe D zog Frankreich trotz eines 0:2 gegen Schweden ins Viertelfinale ein.

Traumtor von Ibrahimovic  Das Traumtor von Schwedens Superstar Zlatan Ibrahimovic hat die Franzosen bei der Fußball-EM den Gruppensieg gekostet und Franck Ribéry und Co. ein Viertelfinale gegen Titelverteidiger Spanien eingebrockt. Der maßlos enttäuschende Geheimfavorit verlor nach dem Seitfallzieher von Ibrahimovic in der 54. Minute und dem Abstauber von Sebastian Larsson in der Nachspielzeit 0:2 (0:0) gegen die bereits vorzeitig gescheiterten Schweden. Die Skandinavier belohnten sich in Kiew damit für ihren großen Einsatz.

Frankreich war vier Tage vor dem K.o.-Spiel gegen Spanien in Donezk weit davon entfernt, wie ein Titelkandidat aufzutrumpfen und unterlag erstmals nach 23 Länderspielen ohne Niederlage. Zuletzt hatte es am 3. September 2010 gegen Weißrussland mit 0:1 eine Pleite für den Europameister von 1984 und 2000 gegeben. Dennoch überstand Frankreich erstmals seit der WM 2006 wieder die Vorrunde bei einem großen Turnier, muss im Viertelfinale aber auf den gesperrten Innenverteidiger Philippe Mexès verzichten.

Kroatischer Verband muss Strafe zahlen Der kroatische Fußballverband muss wegen des Fehlverhaltens einiger Fans eine Geldstrafe von 80 000 Euro zahlen, wie die UEFA mitteilte. Sie ahndete damit Vorkommnisse beim 1:1 im EM-Gruppenspiel gegen Italien am vergangenen Donnerstag in Posen. Es ist bereits die zweite Geldstrafe für den kroatischen Verband bei der EM. Der russische Verband legte gegen seine Bewährungsstrafe Einspruch ein. Die UEFA hatte die Russen zum Abzug von sechs Punkten in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 verurteilt, wenn es zu weiteren Krawallen von Fans der Sbornaja kommen sollte. Die Bewährung wurde bis zum Ende der EM-Playoffs ausgesetzt.

Unbeeindruckt von der Kritik nach dem vorzeitigen EM-Aus will Polens einstiges Idol Grzegorz Lato den krisengeschüttelten Verband (PZPN) als Präsident weiterführen. Er sehe keinen Grund, zurückzutreten, sagte der frühere Torjäger in Warschau.

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