Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ausbildungssituation entschärft

WITTEN Über Umwege den beruflichen Weg finden, so ging es 803 Jugendlichen in Witten. Nur 16 von ihnen haben noch keine Ausbildungsstelle. „Um die wollen wir uns jetzt kümmern“, erklärt Dietmar Gutschmidt von der Agentur für Arbeit die aktuelle Ausbildungsmarkt-Bilanz.

von Von Julia Reidegeld

, 11.10.2007

„Das Blatt wendet sich, die Situation hat sich entschärft,“ äußerst zufrieden klingt Winfried Herbold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, wenn er über die aktuelle Ausbildungsbilanz redet. Denn im Vergleich zum vergangenen Jahr sind das 66 Prozent weniger unversorgte Bewerber.

„Und um die geht es jetzt im letzten Quartal. Wir suchen eine Alternative für jeden von ihnen. Das kann zum Beispiel eine berufsvorbereitende Maßnahme sein“, erläutert Dietmar Gutschmidt. Auch die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen ist gegenüber dem letzten Jahr um 8,1 Prozent gestiegen.

„Nicht jedes Unternehmen meldet der Agentur für Arbeit seine offenen Lehrstellen. Das läuft dann oft über die Kammern oder die IHK“, erklärt Herbold. Also ist vom 16. bis 18. Oktober ein Treffen mit den Kammern geplant, um die derzeit noch 13 freien Ausbildungsplätze an den Mann oder die Frau zu bringen.

„Wir versuchen, für jeden Bewerber eine Lösung zu finden“, so Gutschmidt. Das kann neben einem Ausbildungsplatz eine schulische Aus- oder Weiterbildung sowie eine Einstiegsqualifikation für Jugendliche (EQJ) sein. Der gewerbe-technische Bereich sei bei den Jugendlichen sehr gefragt. Angebote gibt es vor allem noch in handwerklichen Betrieben, aber auch Ausbildungsplätze zum Friseur oder Kaufmann gibt es in Witten noch.

„Das Berufseintrittsalter liegt durchschnittlich bei 18 Jahren“, erläutert Herbold. Es sei also gar nicht mehr so üblich, dass die Jugendlichen direkt nach der Schule einen Ausbildungsplatz finden.

Alle Bewerber für Ausbildungsstellen erreichen die Berufsberatung unter Tel. 01801-555111. Für jedes Unternehmen, das eine Lehrstelle melden möchte, gibt es die Rufnummer: 929508.