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Ausgang des Bahn-Spitzengesprächs offen

FRANKFURT In ihrem Tarifstreit haben die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL den Gesprächsfaden wieder aufgenommen. Spitzenvertreter beider Seiten trafen sich am Dienstag im hessischen Egelsbach, um über Wege aus dem Tarifkonflikt zu beraten. Über die Inhalte des Gesprächs wurde zunächst nichts bekannt.

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84 S-Bahnen des neuen Typs BR 422 werden ab April 2008 die bisherigen lokbespannten Züge und Triebfahrzeige älterer Bauart im Verkehrsgebiet des Verkehrverbundes Rhein-Ruhr (VRR) ersetzen.

Im Sommer konnten sie noch lachen: Bahnchef Mehdorn und der GDL-Vorsitzende Schell nach einem Treffen Anfang Juli.

Unklar blieb auch, ob die Bahn wie erwartet ein neues Angebot vorgelegt hat. Die GDL kündigte an, nach dem Treffen kurz zu informieren. „Zwischenstände“ würden aber nicht an die Öffentlichkeit getragen, sagte der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Manfred Schell. Ob die Gespräche auch am Mittwoch fortgesetzt werden sollten, war nicht bekannt.

Die Bahn wollte nach Angaben von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) der GDL ein neues Angebot vorlegen. Das bekräftigte er am Rande der deutsch-italienischen Regierungskonsultationen in Meseberg bei Berlin, an der zeitweilig auch Bahnchef Hartmut Mehdorn teilnahm. Ob das dann eine tragfähige Basis für neue Verhandlungen darstelle, sei offen. „Die Positionen sind leider davon noch weit entfernt“, sagte Tiefensee am Dienstagnachmittag. Er appellierte an die Konfliktparteien, in Verhandlungen einzutreten.

Mehdorn, Bahn-Personalvorstand Margret Suckale, GDL-Chef Schell und GDL-Vize Claus Weselsky hatten sich nach Informationen des Hessischen Rundfunks am Vormittag am Flugplatz Egelsbach bei Darmstadt in einem Restaurant getroffen. Kurz vor Mittag flog Mehdorn dann nach Berlin, um wie Tiefensee an den Regierungskonsultationen teilzunehmen. Das Treffen von Bahn und GDL wurde daher unterbrochen, wurde aber am Nachmittag fortgesetzt.

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