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Ausländerzahl in NRW stieg 2017 auf neuen Rekordwert

Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen leben so viele Ausländer wie noch nie. Im Jahr 2017 stieg die Zahl der Ausländer um gut 59 000 auf 2,57 Millionen Menschen - ein Zuwachs von 2,4 Prozent. Den größten Zuwachs gab es bei Syrern (plus 16 300), gefolgt von Rumänen und Bulgaren, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte. Jeder zweite Ausländer in NRW lebt schon so lange Deutschland, dass er die Einbürgerung beantragen könnte.

Mit einem Anteil von knapp einer halben Million (497 600) Menschen sind die Türken die größte Gruppe unter den Nicht-Deutschen, gefolgt von Polen (216 200) und Italienern (141 400). Köln ist als Wohnort traditionell besonders gefragt bei Nicht-Deutschen: Fast 230 000 und damit annähernd jeder zehnte Ausländer in NRW wohnte Ende 2016 in der Millionenstadt am Rhein. Aber auch fast alle anderen Kommunen hätten Zuwächse verzeichnet: 48 der 53 Städte und Kreise des Landes registrierten mehr Ausländer, wie die Behörde mitteilte.

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