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Auslandssemester: Anerkennung der Scheine prüfen

Gütersloh/Bonn (dpa/tmn) Studenten sollten vor einem Auslandssemester genau prüfen, wer ihr «Learning Agreement» unterzeichnet. Bei diesen Lernverträgen wird festgelegt, welche im Ausland erbrachten Leistungen sich der Student an seiner Uni anerkennen lassen kann.

«Die Anerkennung klappt aber in extrem vielen Fällen nicht», sagt Uwe Brandenburg vom Zentrum für Hochschulentwicklung (CHE). Das liege daran, dass die Verträge oft nicht von denjenigen Professoren unterschrieben würden, die die Studienleistung hinterher anerkennen.

Beratungsstellen könnten nicht garantieren, dass Leistungen anerkannt werden, erklärt Marina Steinmann vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) in Bonn. Um Probleme auszuschließen, sollten sich Studenten deshalb immer noch einmal rückversichern.

Oft würden die Lernverträge nicht ernst genommen, sagt Steinmann. Ihre Bedeutung als rechtlich bindender Vertrag sei den meisten nicht bewusst. So kalkulieren viele Studenten bereits im Vorhinein, das Jahr im Ausland hinten anzuhängen. Schlimmstenfalls verlängert sich das Studium, wenn in Deutschland an der Gast-Hochschule erbrachte Leistungsnachweise wiederholt werden müssen.

«Das Problem ist nicht der Vertrag, sondern die Umsetzung», sagt Uwe Brandenburg vom CHE. Die «Learning Agreements» sollen eigentlich festhalten, dass die Lernergebnisse die gleichen sind - damit die Studenten in Deutschland nahtlos mit dem Studium weitermachen können. «An den Hochschulen wandelt sich zur Zeit das Verständnis von Leistung - vom Inhalt zum Ergebnis», so der DAAD. Das bringe Unstimmigkeiten darüber, was als Leistung anerkannt wird.

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