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Auslandstöchter schieben Hochtief-Gewinn kräftig an

Essen. Der Baukonzern Hochtief hat dank weiterhin glänzender Geschäfte seiner Auslandstöchter in den ersten neun Monaten kräftig verdient. Aber auch das Europa-Geschäft entwickelte sich deutlich besser. Zudem profitierte die mehrheitlich zum spanischen Baukonzern ACS gehörende Gesellschaft von höheren Margen, wie sie am Dienstag mitteilte. In den ersten neun Monaten legte der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn um fast 30 Prozent auf 320,4 Millionen Euro im Vorjahresvergleich zu, wie Hochtief am Dienstag in Essen mitteilte. Der Umsatz kletterte um 14,8 Prozent auf 16,5 Milliarden Euro. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte der im MDax notierte Konzern.

Auslandstöchter schieben Hochtief-Gewinn kräftig an

Das Logo des Baukonzerns Hochtief auf einer Baustelle. Foto: Martin Gerten/Archiv

Positiv stimmen Hochtief vor allem die prall gefüllten Auftragsbücher und gute Aussichten auf weitere Bestellungen. Das Unternehmen habe für den Zeitraum 2017 bis 2020 Projekte im Wert von mehr als 420 Milliarden Euro identifiziert, die in Nordamerika, in der Region Asien-Pazifik und Europa auf den Markt kommen, hieß es. So erhielt die australische Tochter Cimic erst vor kurzem den Zuschlag für den Betrieb und die Wartung des U-Bahnnetzes der Stadt Melbourne. Hinzu kamen auch eine Reihe Hochbauprojekte etwa in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Detroit und Washington.

Erst Mitte Oktober stieg Hochtief zudem in das Rennen um den spanischen Mautstraßen-Betreiber Abertis ein und reichte ein Gegengebot zu der Offerte des italienischen Mautabwicklers Atlantia in Höhe von 17,1 Milliarden Euro bei der Madrider Börsenaufsicht ein. Finanzieren will Hochtief die milliardenschwere Übernahme mit Barmitteln und einer Kapitalerhöhung.

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