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Auto hebt ab und fliegt in den Martinszug: Siebenjähriger schwer verletzt

SÜDKIRCHEN Der siebenjährige Junge, der am Sonntagabend beim Martinszug in Südkirchen schwer verletzt wurde, ist noch immer in akuter Lebensgefahr. Der Schock bei vielen Südkirchenern sitzt jedoch immer noch tief: Ein Auto war in den Umzug gerast, abgehoben und in die Menschenmenge geflogen. Neben der 36-jährigen Fahrerin aus Lüdinghausen saßen in dem Wagen noch zwei fünf und drei Jahre alte Kinder.

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Rettungskräfte und Helfer versorgten den verletzten Jungen.

Der Unfallort kurz nach dem Unglück.

Die Polizei in Coesfeld bestätigte, dass der Wagen mit extrem hoher Geschwindigkeit von Nordkirchen kommend in den Kreisverkehr an der Cappenberger Straße/Hauptstraße gerast sei und abgehoben habe.

                                

Nach Angaben von Zeugen flog der Wagen, ein VW Sharan, über mehrere Menschen hinweg und traf auf den siebenjährigen Jungen, der auf den Schultern seines Vaters saß. Körperlich blieb der Mann offenbar unverletzt.

Unfallfahrerin schoss an Polizeiwagen vorbei

Vorher hatte der Unfallwagen auf der Münsterstraße eine Reihe von wartenden PKW überholt und war auch an einem Polizeiwagen vorbeigeschossen, der mit Blaulicht den Martinszug absicherte. Am Umzug nahmen mehrere hundert Menschen teil. 

Die Feuerwehr, die für den Umzug vor Ort war, versorgte den schwer verletzten Jungen an Ort und Stelle. Anschließend wurde er notärztlich versorgt, ehe er mit dem Rettungswagen nach Münster gebracht wurde. Als erste Diagnose wurde ein Schädel-Hirn-Trauma festgestellt. Zunächst hatte  es geheißen, der Junge sei zehn Jahre alt.

Nähere Informationen über den Unglückshergang soll die Vernehmung der Frau bringen. Die 36-Jährige kam mit Schock und Verdacht auf innere Verletzungen stationär in ein Krankenhaus. Nach Auskunft des behandelnden Arztes ist sie zur Zeit nicht vernehmungsfähig.

Hier ist der Unfall passiert:   

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