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„Avengers: Infinity War“ dominiert die Kinocharts

Baden-Baden. Superhelden geben an den Kinokassen weiter den Ton an. Weltweit schafft es „Avengers: Infinity War“ unter die Top Five.

„Avengers: Infinity War“ dominiert die Kinocharts

Chris Hemsworth als Thor, Rocket und Groot in einer Szene des Films "Avengers 3: Infinity War". Foto: Walt Disney Germany

Das Superhelden-Epos „Avengers: Infinity War“ ist weiter die Nummer eins der deutschen Kino-Charts, gleichzeitig schaffen es drei neue Filme in die Top 5. Von Donnerstag bis Sonntag sahen etwa 416 000 Besucher die Marvel-Produktion, wie Media Control am Montag zu den ersten fünf Plätzen mitteilte, basierend auf vorläufigen Trendzahlen. Damit komme der Film in seiner dritten Einspielwoche auf 2,65 Millionen Gesamtbesucher.

Neu auf Position zwei steigt „Wahrheit oder Pflicht“ (im Original: „Truth or Dare“) mit knapp 123 000 Wochenendbesuchern ein. In dem Horrorfilm von Regisseur Jeff Wadlow lässt sich Studentin Olivia von einer Freundin dazu überreden, ihre Ferien in Mexiko zu verbringen. Dort landet sie schließlich, zusammen mit anderen jungen Leuten, in einer mysteriösen Höhle.

Auf den dritten Platz ist ein weiterer Neueinsteiger: „Rampage - Big Meets Bigger“. In dem Monsterfilm muss sich Actionstar Dwayne Johnson mit gigantischen Bestien rumschlagen, das wollten am Wochenende gut 122 000 Zuschauer sehen. Auch auf dem vierten Rang gibt es mit „Liliane Susewind - Ein tierisches Abenteuer“ ein neues Werk. Der Kinderfilm startete den Angaben zufolge mit fast 95 000 Wochenendbesuchern.

Von zwei auf fünf rutschte die Verfilmung von Michael Endes Kinderbuchklassiker „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ mit etwa 88 000 Wochenendbesuchern, die Gesamtzahl der Zuschauer erreichte damit etwa 1,28 Millionen.

„Avengers: Infinity War“ hat seinen Spitzenplatz auch an den nordamerikanischen Kinokassen behalten und auf der Weltrangliste einen großen Sprung nach oben gemacht. An seinem dritten Wochenende in den USA und Kanada lag das Gemeinschaftswerk von Disney und Marvel mit einer Einspielsumme von knapp 62 Millionen Dollar (rund 52 Mio Euro) weiter vorn. Seit dem Kinostart kamen damit allein in Nordamerika schon mehr als 547 Millionen Dollar zusammen.

Weltweit räumten die „Avengers“-Helden ebenfalls kräftig ab. Nach den Berechnung von „Boxofficemojo.com“ sind die globalen Einnahmen seit dem Kinostart auf nunmehr 1,6 Milliarden Dollar angewachsen. Auf der Liste der erfolgreichsten Filme bislang steht „Avengers: Infinity War“ nun nach „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ (2,79 Milliarden US-Dollar), „Titanic“ (2,19 Milliarden), „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (2,07 Milliarden) und „Jurassic World“ (1,67 Milliarden) auf Platz fünf.

Am kommenden Wochenende gibt es allerdings Superhelden-Konkurrenz, wenn die Marvel-Comicverfilmung „Deadpool 2“ mit Ryan Reynolds in der Titelrolle an den Start geht.

Von den jetzt neu gestarteten Filmen konnte sich die Komödie „How to Party With Mom“ mit 18,5 Millionen Dollar auf dem zweiten Platz der Kinocharts behaupten. Es ist die dritte Zusammenarbeit der Komikerin Melissa McCarthy mit ihrem Ehemann, Regisseur Ben Falcone, nach „Tammy - Voll abgefahren“ und „The Boss“. In „How to Party with Mom“ spielt McCarthy eine vom Ehemann verlassene Hausfrau, die sich zum Schrecken ihrer Tochter als Studentin einschreibt. Anfang Juli soll der Film in Deutschland anlaufen.

Der dritte Platz ging an den neuen Thriller „Breaking In“ (16,5 Millionen Dollar) mit Gabrielle Union in der Rolle einer Mutter, die ihre beiden Kinder aus des Händen von Kidnappern retten muss. Einen deutschen Starttermin für das Regiewerk von James McTeigue („V wie Vendetta“) gibt es noch nicht.

Die Komödie „Overboard“ verdiente an ihrem zweiten Wochenende auf Platz vier gut zehn Millionen Dollar dazu. Die Neuauflage der gleichnamigen romantischen Komödie von 1987 brachte es damit auf insgesamt fast 30 Millionen Dollar. Der Horrorfilm „A Quiet Place“, der seit sechs Wochen die US-Kinogänger anlockt, rundete das Top-Five-Ranking ab.

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