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BGH bestätigt weitgehend Urteil gegen Lidl-Erpresser

Karlsruhe/Bochum. Der Bundesgerichtshof hat die Urteile gegen zwei Lidl-Erpresser im Bochumer Rohrbombenprozess weitgehend bestätigt. Das Pärchen war im März zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt worden und hatte Revision eingelegt. Die beiden Erpresser hatten gestanden, zwischen 2012 und 2016 drei Sprengsätze vor Lidl-Filialen in Bochum, Bottrop und Herten gezündet zu haben. Eine Mitarbeiterin wurde dabei leicht verletzt. Der Discounter hatte den Erpressern rund eine Million Euro überwiesen. Das Urteil lautete auf versuchten Mord, räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung und Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.

BGH bestätigt weitgehend Urteil gegen Lidl-Erpresser

Einem Angeklagten werden im Gerichtssaal die Handschellen abgenommen. Foto: Caroline Seidel/Archiv

Der BGH beanstandete allerdings zwei Teilaspekte der Verurteilung. Es habe sich nach Sicht des 4. Strafsenats in einem der Fälle nicht um schwere räuberische Erpressung, sondern nur um räuberische Erpressung gehandelt. Außerdem seien zwei Erpressungstaten zusammengelegt worden. Das Landgericht müsse in den zwei Teilaspekten das Strafmaß neu bewerten und anschließend noch einmal über das Gesamtstrafmaß entscheiden, teilten BGH und Landgericht am Dienstag mit.

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