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Nach Kölner Muster

BKA: Übergriffe an Silvester in zwölf Bundesländern

Wiesbaden Übergriffe von Männergruppen auf Frauen nach dem Muster von Köln gab es in der Silvesternacht in zwölf Bundesländern. Das geht aus einem vertraulichen Lagebericht des Bundeskriminalamts hervor, wie WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichten. Hier lesen Sie, in welchen Bundesländern Anzeigen gestellt wurden.

BKA: Übergriffe an Silvester in zwölf Bundesländern

Übergriffe nach dem Muster in Köln soll es auch in anderen Bundesländern zu Silvester gegeben haben.

„Es gab in dieser Nacht in mehreren Bundesländern in unterschiedlicher Form und sehr unterschiedlicher Anzahl ähnliche Delikte“, sagte ein BKA-Sprecher am Samstag in Wiesbaden dazu, ohne Details zu nennen.

Diebstahl und sexuelle Nötigung

Es geht dabei vor allem um Diebstahl und Sexualstraftaten. Einer der Delikte sei beispielsweise die neue Masche des "Antanzens", bei der ein möglicher Dieb auf sein vermeindliches Opfer zutanzt und dessen Verwirrung nutzt, um es zu bestehlen. Erkenntnisse zu Verabredungen unter den Tätern lägen in den meisten Fällen nicht vor, die Täter seien weitgehend unbekannt, zitieren die drei Medien aus dem Bericht. In keinem Fall gebe es Erkenntnisse zu organisierter Kriminalität. Es handele sich dabei um eine "Momentaufnahme", heißt es in den Berichten. Die Ermittlungen dauerten noch an.

Nach Silvester-Übergriffen

Jäger verteidigt sich gegen Vorwürfe

DÜSSELDORF Nicht nur in Köln, auch in anderen NRW-Großstädten gab es an Silvester Übergriffe auf Frauen. Auf die Fakten folgt die politische Diskussion: Die Opposition sorgt sich um die Sicherheit im Land und will den Innenminister unter Druck setzen. Der verteidigt sich.mehr...

In Hessen wurden laut BKA 31 Fälle von sexueller Nötigung, Beleidigung und Diebstahl gemeldet. In Bayern gab es 27 „Antanzdiebstähle“, in Baden-Württemberg 25 und in Bremen 11 - dort ohne sexuelle Belästigung. Keine derartigen Delikte seien aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen gemeldet worden, berichten die drei Medien. 

Meiste Straftaten nach wie vor in NRW und Hamburg

In der Silvesternacht sollen Gruppen von Männern vor allem nordafrikanischer Herkunft in Köln Frauen umzingelt, bestohlen und sexuell bedrängt haben. Die meisten Anzeigen wurden dem Bericht zufolge bis zum Stichtag 13. Januar in Nordrhein-Westfalen (1076) erstattet - mit den Schwerpunkten Köln, Düsseldorf und Bielefeld.

Ähnliche Vorfälle in Hamburg sind schon länger bekannt, hier gingen nach Angaben der Polizei vom Donnerstag 218 Strafanzeigen ein - das sind schon mehr als im BKA-Bericht ausgewiesen. 351 Frauen seien Opfer dieser Taten geworden.

DORTMUND Ein Taschendieb im Hauptbahnhof Dortmund hat bei der Wahl seines Opfers gehörig daneben gegriffen. Der 29 Jahre alte Mann tanzte am frühen Sonntagmorgen eine Frau an. Was er nicht wusste: Die 35-Jährige war eine Bundespolizistin auf dem Weg nach Hause.mehr...

von dpa  

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