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BKA warnt vor Anschlägen von Hisbollah-Anhängern

München (dpa) Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Focus» vor möglichen Anschlägen von Anhängern der libanesischen Hisbollah-Miliz in Deutschland.

BKA warnt vor Anschlägen von Hisbollah-Anhängern

Das BKA warnt vor möglichen Anschlägen von Anhängern der libanesischen Hisbollah-Miliz in Deutschland. (Symbolbild)

Die Miliz verfüge über die Logistik, «groß angelegte objekt- und personenbezogene Anschläge durchzuführen», zitiert der «Focus» aus einer geheimen Analyse des BKA. In Deutschland leben den Informationen zufolge 900 Anhänger der radikalislamischen Hisbollah. Auch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) gehe in einem internen Papier davon aus, dass die Hisbollah-Mitglieder in Deutschland im Falle einer nahöstlichen Krise «jederzeit für terroristische Aktivitäten eingesetzt werden» könnten.

Ein Göttinger Medizinstudent war Mitte Juli in Israel wegen Spionageverdachts für die Hisbollah vom israelischen Geheimdienst verhaftet worden. Der 29-Jährige Palästinenser mit israelischem Pass wird verdächtigt, sich in Deutschland mit Kontaktmännern der libanesischen Terrororganisation getroffen zuhaben. Laut «Focus» soll ein Göttinger Chirurg den Studenten 2005 an den Hisbollah- Agentenführer Mohammad Hashem vermittelt haben. Bei mindestens vier Treffen in Erfurt und Frankfurt habe der Student Spionageaufträge erhalten und sei dafür mit 13 000 Euro entlohnt worden. Bei konspirativen Treffen sei er vom israelischen Geheimdienst beobachtet worden, berichtet das Magazin. Das für die Spionageabwehr zuständige BfV sei darüber von den Israelis offiziell nicht informiert worden.

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