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BOGESTRA auf Rekordkurs

BOCHUM Immer mehr Menschen setzen bei ihrer Mobilität im mittleren Ruhrgebiet dauerhaft auf Busse und Bahnen:

15.08.2008
BOGESTRA auf Rekordkurs

Zum Trend, mit einem Ticket-Abonnement zum Stammkunden beim örtlichen Verkehrsunternehmen zu werden, konnte BOGESTRA-Vorstandsmitglied Dr. Burkhard Rüberg bei der Hauptversammlung in Bochum mit Rekordzahlen aufwarten. So betrug der Anteil der verkauften Tickets an Abonnenten in vergangenen Jahr mehr als 85 Prozent der gesamten verkauften Zeitfahrausweise, das bedeutet über 116 000 Stammkunden.

Auch die Zahl der Fahrgäste, die die guten Verbindungen der BOGESTRA nutzen, spreche eine deutliche Sprache. Im vergangenen Jahr waren rund 139 Mio. Menschen in den Fahrzeugen des Verkehrsunternehmens unterwegs.

Modernste Technik

Erreicht werde die Qualität des Angebots durch die langfristig angelegte Strategie der BOGESTRA, gleichzeitig mit der Restrukturierung des Unternehmens kontinuierlich Zukunftsinvestitionen vorzunehmen. In den letzten fünf Jahren wurden fast 180 Mio. Euro investiert (2007 allein 36,8 Mio). Dazu zählen auch 93 mit Klimaanlage, Videoschutzeinrichtung und Klapprampe ausgestattete Busse mit modernster umweltschonender Motortechnik.

Komfortverbesserung gibt es auch bei den Straßen- und Stadtbahnen. Die bestellten 36 Schienenfahrzeuge werden nun kontinuierlich zum Einsatz kommen. Doch nicht nur in Technik wird investiert: Für ein mehr an Qualität in Bus und Bahn sorgen zurzeit zusätzliche Kundenbetreuer, die bei einem vom Land NRW, den Arbeitsgemeinschaften und dem VRR geförderten Projektes im Einsatz sind.

Energiekosten stiegen

Dass nicht nur die 139 Mio. Fahrgäste, sondern auch die Aufgabenträger des ÖPNV die richtige Entscheidung getroffen haben, indem sie auf die BOGESTRA als kompetenten Dienstleister setzen, hätten die BOGESTRA-Mitarbeiter durch die erzielten Ergebnisse nachgewiesen, betonte die Aufsichtsratsvorsitzende OB Dr. Ottilie Scholz.

So mussten die Kommunen - als Aufgabenträger des ÖPNV - über die letzten fünf Jahre für die Verkehrsleistungen der BOGESTRA insgesamt über 5 Millionen Euro weniger aufwenden. Und das obwohl sich in der gleichen Zeit die Zahlungen von Bund und Land massiv verringert haben. Auch die Energiekosten, die die BOGESTRA aufbringen musste, sind in den letzten fünf Jahren extrem gestiegen.