Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

"Mein Lebenswerk"

BVB-Spieler Neven Subotic reist nach Äthiopien

DORTMUND Dubai? Die Malediven? Oder vielleicht die Seychellen? Für Neven Subotic stellte sich diese Frage auch in diesem Sommer nicht. Der Innenverteidiger des BVB verzichtet erneut auf einen klassischen Urlaub. Stattdessen ist der 26-Jährige Mittwoch für eine 17-tägige Reise in eine der ärmsten Regionen Äthiopiens aufgebrochen, um dort die Projekte seiner Stiftung zu besuchen.

BVB-Spieler Neven Subotic reist nach Äthiopien

BVB-Spieler Neven Subotic (l.) bezeichnet die Stiftung als "mein Lebenswerk".

Neven Subotic ist niemand, der sich vor den Fragen der Pressevertreter drückt. Auch nach der bitteren 1:3-Niederlage im DFB-Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg stellte er sich den Medien und sprach über seine Enttäuschung. Richtig ins Plaudern aber kommt der gebürtige Serbe immer dann, wenn man ihn auf sein soziales Engagement anspricht. Seit Ende 2012 betreibt er die Neven-Subotic-Stiftung, um Kindern in den ärmsten Regionen Afrikas zu helfen - mit durchschlagendem Erfolg.

Über 500.000 Euro gesammelt

Insgesamt knapp 570.000 Euro hat der Borusse in den vergangenen zweieinhalb Jahren an Spenden gesammelt. Das Geld fließt zu 100 Prozent in die Hilfe vor Ort, alle Verwaltungskosten übernimmt Subotic. Seine Stiftung ist kein Prestige-Objekt, mit dem er positive Schlagzeilen generieren will. "Es ist mein Lebenswerk", sagt der Mann, der als Bürgerkriegsflüchtling selbst erfahren hat, was Armut bedeutet.  

Unser Team sitzt im Flieger nach Äthiopien. Erfahrt mehr auf unserer Facebookseite! #100ProzentHygienepic.twitter.com/Kpw4WNdY4C

— NevenSuboticStiftung (@SuboticStiftung)

Beim BVB kennt man ihn nur noch mit Rucksack auf dem Rücken und Laptop in der Hand. Jede freie Minute geht für die Stiftungsarbeit drauf. Subotic beantwortet Mails, verschickt Dankesbriefe und organisiert die Hilfsprojekte. So ist es fast logisch, dass er auch seinen Urlaub bereitwillig für die Stiftung opfert.

"100 Prozent Hygiene"

Zum dritten Mal führt ihn die Reise in diesem Sommer nach Afrika. 17 Tage dauert der anstrengende Trip in die ländlich geprägte Tigray-Region Äthiopiens. Jeden Tag steht ein anderes Projekt, das er mit seiner Stiftung finanziert hat, auf dem Programm.

Insgesamt 13 Schulen konnte Subotic dank der Spendengelder für sein Projekt "100 Prozent Hygiene" mit Wasserbrunnen und geschlechtergetrennten Toiletten ausstatten. Hinzu kommen acht Wasserbrunnen in verschiedenen Gemeinden, die jeweils zwischen 100 und 300 Menschen dabei helfen, an sauberes Wasser zu gelangen.

Heimatbesuch fällt aus

Zeit für einen Heimatbesuch bei seinen Eltern in New York bleibt da nicht. „Aber das ist völlig okay“, sagt er, „ihnen geht es gut. Solange das so ist, kann ich mich voll auf meine Stiftung konzentrieren.“ Das scheint auch nötig.

Neven Subotic unterwegs in Mosambik

BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.
BVB-Profi Neven Subotic hat in Mosambik beeindruckende Erfahrungen gemacht - und beeindruckende Bilder mitgebracht.

Denn um alle Projekte vor Ort zu besuchen, werden sich Subotic und seine sechs Begleiter in zwei Teams aufteilen müssen. Sonst wären die großen Entfernungen, die meist auf unbefestigten Straßen zurückgelegt werden müssen, nicht zu bewältigen.

SUBOTIC FÜHRT ONLINE-TAGEBUCH
Bis zum 20. Juni wird Neven Subotic bei uns im Internet regelmäßig in einem Online-Tagebuch aus Äthiopien von seiner Stiftungsreise berichten.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Sondierungen in Berlin

Optimismus und Skepsis nach Jamaika-Gesprächen

Berlin Jamaika ausloten, Tag zwei: FDP und Grüne wollten am Donnerstag bei ihrem Treffen bei Blumenkohlsuppe und Streuselkuchen nicht zu sehr in Verletzungen der Vergangenheit rumwühlen. Nebenbei rumort es aber ordentlich - vor allem im konservativen Lager.mehr...

Fußball: Champions League

FC Bayern schlägt Celtic Glasgow ohne Probleme

MÜNCHEN Der deutsche Fußball-Meister FC Bayern München hat den Einzug in das Achtelfinale der Champions League wieder fest im Visier. Die Münchner gewannen am Mittwoch am dritten Spieltag der Gruppe B daheim 3:0 (2:0) gegen Celtic Glasgow.mehr...

Nach ersten Gesprächen

Jamaika: "Gutes Gefühl", aber steiniger Weg

Berlin Ein Anfang ist gemacht: Von einem "guten Gefühl" ist die Rede nach der ersten Jamaika-Runde von Union, FDP und Grünen. In den kommenden Tagen folgen weitere Gespräche nun Schlag auf Schlag. Allerdings ist der Weg bis zu einem Koalitionsvertrag noch lang und steinig.mehr...

Nach ersten Gesprächen

Jamaika: "Gutes Gefühl", aber steiniger Weg

Berlin Ein Anfang ist gemacht: Von einem "guten Gefühl" ist die Rede nach der ersten Jamaika-Runde von Union, FDP und Grünen. In den kommenden Tagen folgen weitere Gespräche nun Schlag auf Schlag. Allerdings ist der Weg bis zu einem Koalitionsvertrag noch lang und steinig.mehr...

Urteil naht

13 Jahre Haft gefordert: Camperin vergewaltigt?

BONN 156 Monate Freiheitsentzug – das fordert die Staatsanwaltschaft im Fall gegen einen 31-Jährigen. Dieser soll im April in der Nähe von Bonn eine junge Frau bedroht und vergewaltigt haben. Am Donnerstag soll das Urteil fallen. Der Angeklagte hat zum Vorfall eine völlig andere Sichtweise.mehr...

Politik

Sachsens Regierungschef Tillich wirft nach Wahlschlappe hin

Dresden (dpa) Bei der Bundestagswahl jubelte die AfD in Sachsen - und löste die CDU als stärkste Kraft im Freistaat ab. Nun zieht Regierungschef Tillich persönliche Konsequenzen. Seine CDU wird kalt erwischt.mehr...