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BVB hofft auf Trendwende: Sieg über Nikosia Pflicht

Dortmund. Von der Hochstimmung der ersten Saisonwochen ist wenig geblieben. Nach zuletzt nur einem Sieg aus fünf Pflichtspielen wächst beim BVB der Unmut. Ein Sieg über Nikosia soll Mut für den Gipfel gegen die Bayern machen.

BVB hofft auf Trendwende: Sieg über Nikosia Pflicht

Hat das Weiterkommen in der Königsklasse noch nicht abgeschrieben: BVB-Coach Peter Bosz. Foto: Ina Fassbender

Die Spieler in der Kritik, die Spielphilosophie des Trainers in der Diskussion - Borussia Dortmund gibt nach dem famosem Saisonstart Rätsel auf. Die mittlerweile verspielte Tabellenführung in der Bundesliga und die Flut an Gegentoren sorgen für viel Gesprächsstoff.

Mit einem Sieg im Champions-League-Duell am Mittwoch (20.45 Uhr) über APOEL Nikosia soll die Trendwende eingeleitet werden. Schließlich steht nur drei Tage später das Bundesliga-Spitzenspiel gegen den FC Bayern an. Die wichtigsten Fakten:

AUSGANGSLAGE: Die Chancen der Borussia auf die K.o.-Runde in der Champions League sind nach bisher nur einem Punkt aus drei Spielen auf ein Minimum gesunken. Trennen sich die bereits um sechs Punkte enteilten Gruppengegner Tottenham Hotspur und Real Madrid im direkten Duell unentschieden, könnten beide Teams mit einem wahrscheinlichen Sieg über Außenseiter Nikosia auf elf Punkte kommen. Damit wäre der Knockout des BVB selbst bei noch drei Erfolgen in den restlichen Gruppenspielen besiegelt.

PERSPEKTIVE: Die Dortmunder nehmen Rang drei ins Visier, der immerhin den Trostpreis Europa League sichert. Um diesen Platz zu festigen, ist nach dem dürftigen 1:1 im Hinspiel in Nikosia ein Sieg über das punktgleiche Team aus Zypern Pflicht. In diesem Fall hätte der BVB zumindest den direkten Vergleich gewonnen, der am Ende der Gruppenphase bei Punktgleichheit entscheidend ist.

PERSONAL: Die Verletzungssorgen beim BVB werden geringer. Vor dem Duell mit Nikosia und dem Bundesliga-Gipfel drei Tage später gegen den FC Bayern meldeten sich Ömer Toprak und Mahmoud Dahoud fit zurück. Innenverteidiger Toprak dürfte Dan-Axel Zagadou aus der Startformation verdrängen.

DISKUSSION: Die angeblich fehlende Flexibilität von Peter Bosz, der trotz der jüngsten Flut an Gegentreffern und nur einem Erfolg aus den vergangenen fünf Pflichtspielen unbeirrt an seiner offensiven Spielweise mit hoch stehender Abwehr festhielt, verursacht kontroverse Debatten. Auf diesen Vorwurf reagierte der Coach einen Tag vor der Partie gegen Nikosia gelassen: „Natürlich haben wir einen Plan B. Aber wir haben zuletzt viel über Plan A gesprochen. Der war in Hannover nicht richtig.“

STIMMEN

Peter Bosz (Borussia Dortmund): „Wenn es noch nicht vorbei ist, muss man daran glauben. Das werde ich machen, und das wird die Mannschaft auch machen. Für mich ist das morgen ein ganz wichtiges Spiel.“

Georgios Donis (APOEL Nikosia): „Bei europäischen Spielen wissen wir, was auf dem Spiel steht. In der heimischen Liga haben wir zuletzt schlecht gespielt. Die Champions League ist ein anderer Anreiz. Man soll defensiv spielen und die wenigen Chancen nutzen, die man hat. Wir wissen, dass wir einiges verbessern müssen. Wir werden sehr bald auf dem richtigen Weg sein - auch in der heimischen Liga.“

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