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BVH verkauft sich teuer

HOLSTERHAUSEN Ein 0:4 hört sich deutlich an, doch die 250 Zuschauer auf dem Holsterhausener Waldsportplatz sahen eine gar nicht so eindeutige Partie. Der Bezirksligist BVH Dorsten bot dem NRW-Ligisten Westfalia Herne einen starken Pokalkampf.

10.08.2008
BVH verkauft sich teuer

Die Holsterhausener Defensive verkaufte sich gegen Herne gut.

Der BVH begann die Partie natürlich eher defensiv. Die Gastgeber setzten die Taktik von Trainer Christian Gabmaier sehr gut um. Sie standen eng bei den Gegenspielern und gingen auch sehr engagiert in die Zweikämpfe. Dennoch waren die Herner in ihrer Anfangsoffensive sehr gefährlich. Das frühe 1:0 durch Arben Tahiri (12.), ließ bei einigen BVH-Anhängern die Furcht vor einem ganz unerquicklichen Ergebnis aufkommen. Doch es kam ganz anders. Nur zwei Minuten nach dem Rückstand stand Christian Reckmann ganz frei vor dem Herner Tor, schoss aber Keeper André Lindenblatt an. Nur kurze Zeit verlängerte Sascha Mahlitz einen Kopfball per Kopf auf den langen Pfosten, Mustafa Sahintürk kam aber Zentimeter zu spät und das Leder strich ganz knapp am Tor vorbei. BVH-Schlussmann Marcel Czok, bester Akteur des Matches, vereitelte auch einige Herner Chancen. So wehrte er einen Schuss Martin Setzkes mit einer tollen Reaktion ab. Auch nach dem Seiten-wechsel war Herne zwar fußballerisch stärker, aber ein Unterschied von drei Ligen war nie zu erkennen. Immer wieder schafften es die BVH-Stürmer, die Herner Abwehr in Verlegenheit zu bringen. So jagte Matthias Müller die Kugel volley aufs Tor, schoss aber einen Herner an, der kurz vor der Linie stand.

Der Schiedsrichter spielte eine unrühmlich Rolle, als er nach einem angeblichen Foulspiel von Mahlitz an Setzke auf den Punkt zeigte. „Das war kein Elfer“, sagte auch Hernes Coach Christoph Schlebach. Setzke war es egal und er schoss das 0:2 (62.). Gleich im Anschluss hatte aber Reckmann den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Martin Setzke, zuvor noch Nutznießer einer Fehlentscheidung, wurde dann Opfer einer solchen, als er wegen einer Nichtigkeit gelb-rot sah (72.). Die endgültige Entscheidung ließ lange auf sich warten, da Czok etliche Male glänzend hielt. Beim Doppelschlag des Ex-Rhaders André Badur (85., 87.) war er dann aber machtlos.

Czok, Reckmann, Elvermann, Bischof, Mahlitz, Richter, Müller, Klein (53. Aldenhoff), Kara, Welter, Sahintürk (58. Knoblauch).

0:1 Tahiri (12.), 0:2 Setzke (Foulelfmeter, 63.), 0:3 Badur (85.), 0:4 Badur (87.).

Gelb-rot gegen Setzke (72.).

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