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Bad Hersfelder Festspiele im Zeichen von Europa

Bad Hersfeld (dpa) Die 62. Bad Hersfelder Festspiele haben am Freitagabend mit einem Appell für Europa begonnen. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sagte bei der Eröffnung des Freilicht-Theaterfestivals, dass auch die Festspiele einen Beitrag zur kulturellen Identität des Kontinents leisten könnten.

Europa sei eine faszinierende Errungenschaft, um die gemeinsam gekämpft werden müsse. «Alleine sind wir schwach, gemeinsam sind wir stark», erklärte er in der Stiftsruine vor rund 1400 Zuschauern.

Am späten Abend stand mit Shakespeares «König Lear» die erste Premiere auf dem Programm, unter der Regie des amtierenden Intendanten Holk Freytag. Der frühere Bad Hersfelder Intendant Volker Lechtenbrink spielt die Hauptrolle. Er feiert damit seine Rückkehr auf die Bühne in der größten romanischen Kirchenruine der Welt. Auf dem Programm stehen in den kommenden sieben Wochen fünf neue Produktionen und zwei Wiederaufnahmen an drei Spielorten.

Hessens Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP) befand: «Kultur ist Urlaub für die Seele.» Sie lasse einen die Welt mit anderen Augen sehen. Und: Europa sei mehr «als eine Wirtschafts- und Finanzgemeinschaft, es ist eine Kulturgemeinschaft».

Die Bad Hersfelder Festspiele fühlen sich mit ihrem Programm sehr der europäischen Idee verbunden: Veranstaltet wird unter anderem ein Rahmenprogramm namens Europolis 2050 und eine Sommerakademie für internationalen Schauspielnachwuchs.

Bad Hersfelder Festspiele

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