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Bäume aus fremden Ländern

27.03.2018
Bäume aus fremden Ländern

Pappeln liegen nicht mehr im Trend. dpa © picture alliance / dpa

Menschen pflanzen in ihre Städte Bäume, damit die Luft gut bleibt, es Schatten gibt und die Städte einfach schöner aussehen. Früher standen in den Städten viele Pappeln. Da diese Bäume sehr schnell wachsen und groß werden, waren sie nach dem Zweiten Weltkrieg sehr nützlich. Sie lieferten zum Beispiel schnell viel Holz für die Herstellung von Streichhölzern und Schuhen. Heute müssen die Bäume aber andere Eigenschaften haben. Weil es immer mehr heftige Stürme gibt, müssen die Bäume windfest sein. Und weil es durch den Klimawandel immer wärmer wird, müssen die Bäume auch Hitze besser aushalten können. Pappeln brechen aber schnell. In Schwerte pflanzt man deaher jetzt Linden und Spitzahorn. Wissenschaftler erforschen gerade, welche Bäume für die deutschen Städte heute gut geeignet sind. Dabei sind auch viele Bäume aus fernen Ländern und Kontinenten: die Ungarische Eiche, der Eisenholzbaum aus dem Iran, die Kobushi-Magnolie aus Japan, die Mongolische Linde. Die Bäume müssen stark sein gegen Hitze, Frost, Wind, Schädlinge, Urin, Kot, Streusalz, Asphalt, Rohre und Kabel in der Erde. „Den einen Superbaum wird es nicht geben und die Pappel hat es schwer“, sagt der Wissenschaftler Philipp Schönfeld. Marc Kaiser