Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Bahn-Navigator soll Reisende bis zum Sitzplatz geleiten

Berlin (dpa) Bei der Bahn hält die Welt des Internets noch stärker Einzug. Der Konzern arbeitet an rund 150 Projekten mit digitalen Lösungen. Einige davon sollen schon bald die Kunden erfreuen.

Bahn-Navigator soll Reisende bis zum Sitzplatz geleiten

Bahnchef Rüdiger Grube will Bahnhöfe und Züge digital aufrüsten, um Reisenden mehr Service zu bieten. Ein Bahn-Navigator soll sie dann etwa zum Sitzplatz führen. Foto: Bernd von Jutrczenka

Die Deutsche Bahn will das Reisen mit Hilfe des Mobiltelefons komfortabler machen. Dafür stattet der Konzern die Smartphone-App «DB Navigator» mit neuen Funktionen aus.

So sollen sich Fahrgäste bald auf einer Karte den Weg von der Haustür bis zum richtigen Wagen auf dem Abfahrtsgleis zeigen lassen können, kündigte Bahnchef Rüdiger Grube an. Dazu müssten allerdings in den Bahnhöfen noch Ortungssysteme eingebaut werden.

In einem ersten Schritt wird Ende Juni auf dem Mobiltelefon die Reiseverbindung auf einer Karte sichtbar gemacht. Außerdem können Bahnkunden mit derselben App Autos der Carsharing-Tochter Flinkster buchen und Mietfahrräder finden.

In diesem Herbst werde die Bahn in den ICE-Fernzügen ein Informations- und Unterhaltungsportal installieren, sagte Grube. Das Programm mit Hinweisen zur Reise, Nachrichten aus aller Welt und Reportagen wird über das zuginterne Funknetz (WLAN) auf Mobilgeräten zu empfangen sein. Bislang gibt es einen kostenlosen Internet-Zugang im ICE lediglich in der 1. Klasse. «Im Laufe des Jahres 2016 wird es auch in der 2. Klasse kostenloses WLAN geben», bestätigte der Bahnchef die bisherigen Pläne.

Grube berichtete, dass die Bahn an rund 150 Projekten zur Digitalisierung arbeite. Das bedeute «weit mehr als die Entwicklung neuer Apps». Dabei gehe es zum Beispiel um «sprechende Aufzüge und Rolltreppen» an Bahnhöfen. Diese könnten eine Störung automatisch an die Technikzentrale melden und entsprechend schnell repariert werden. «Die Anlagen rufen sozusagen selbst nach Hilfe», erklärte der Bahnchef.

Hotspots im ICE

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Leben : Reisen

Deutsche Bahn auf dem mühsamen Weg zum Normalzustand

Berlin (dpa) Die Folgen von "Xavier" beeinträchtigen weiter den Zugverkehr - einige Strecken blieben auch am Montag gesperrt. Mehr Zeit einplanen müssen etwa Reisende von Berlin nach Hamburg.mehr...

Leben : Reisen

Kann ich ein Fernbusticket auch beim Fahrer kaufen?

München (dpa/tmn) Manchmal muss es ganz schnell gehen. Auf die letzte Sekunde kommt ein Reisender beim Fernbus an - und hat noch kein Ticket. Ob der Fahrer ihm einen Fahrschein verkaufen darf, zeigt ein Überblick über verschiedene Fernbus-Anbieter.mehr...

Leben : Reisen

Das müssen Fernbusreisende beim Gepäck beachten

München (dpa/tmn) Je nach Dienstleister gibt es unterschiedliche Regelungen über Anzahl und Größe von mitzuführenden Reisekoffern. Am besten informiert man sich vorab über die erlaubte Menge und Maße, um Zusatzkosten zu vermeiden.mehr...

Leben : Reisen

Bahn startet Millionenprojekt nördlich von Schwerin

Schwerin (dpa/mv) Ob Urlaubsgäste mit Ziel Ostsee oder Tagespendler auf dem Weg zur Arbeit - für alle wird die Bahnfahrt zwischen Schwerin und Bad Kleinen bislang stückweise zur Fahrt mit dem Bummelzug. Doch das soll sich ändern.mehr...

Leben : Reisen

"Bahnhöfe des Jahres": Wittenberg und Bayerisch Eisenstein

Berlin (dpa) Sie bieten den Reisenden mehr als einen schnellen Kaffee am Bahnsteig: Die beiden Bahnhöfe des Jahres sind Attraktionen. Der eine ist brandneu, der andere hat fast 140 Jahre auf dem Buckel.mehr...